Warum ich meinen sicheren Konzernjob aufgegeben habe – Kevin Martinez (#217)
Shownotes
Kevin Martinez gründet nach fast zehn Jahren Konzernkarriere seine eigene Handelsagentur im Medizin- und Gesundheitsmarkt. Vom Klinikmarketing über UPS bis zur Selbstständigkeit erlebt er unterschiedlichste Vertriebswelten – und steht heute vor den Herausforderungen, Vertretungen aufzubauen, Kunden zu gewinnen und Prozesse von Grund auf selbst zu entwickeln.
In dieser Folge spricht Kevin offen über seinen Weg aus dem Konzern, warum Gründung kein Selbstläufer ist, welche Fehler man als neuer Handelsvertreter vermeiden sollte und weshalb Geduld, Netzwerk und kontinuierliches Lernen wichtiger sind als perfekte Prozesse.
Eine Folge über Mut, Unternehmertum und den spannenden Aufbau einer Handelsvertretung in einer der anspruchsvollsten Branchen überhaupt.
📌 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU: Der erste Außendiensttermin: Warum Kevin positiv in den Vertrieb gestartet ist Vom Klinikmarketing zum Weltkonzern: Die Stationen seiner beruflichen Entwicklung 9 Jahre UPS: Was Konzerne über Prozesse, Digitalisierung und Vertrieb lehren Der Sprung in die Selbstständigkeit: Warum Kevin 2025 seine eigene Handelsagentur gründet Gründen in Deutschland: Welche Hürden bei Gewerbe, Finanzamt und Behörden wirklich warten Vertretungen finden: Warum nicht jede Zusammenarbeit automatisch passt Kunden gewinnen im Medizinmarkt: Weshalb Kongresse oft erfolgreicher sind als Kaltakquise Vertrieb im Gesundheitswesen: Was Ärzte als Zielgruppe besonders macht CRM & KI im Alltag: Warum Kevin bewusst Schritt für Schritt digitalisiert Die HVH-Community: Welche Learnings ihm beim Start besonders geholfen haben
🎙️ GAST & HOST André Keeve: Host Handelsvertreter Heroes, Geschäftsführer Rhapsody Software Kevin Martinez: Gründer einer Handelsagentur für Medizin- und Gesundheitsprodukte
⏱️ KAPITEL 00:00 Intro 01:07 Der erste Tag im Außendienst 03:00 Was Kevin heute macht 04:05 Studium & Einstieg ins Klinikmarketing 06:40 Wechsel zu UPS und Konzernkarriere 10:15 Prozesse, Digitalisierung und internationale Konzernwelt 13:30 Warum der Schritt in die Handelsvertretung 15:05 Zusammenarbeit mit seinem Schwiegervater 20:26 Die Gründung der eigenen Handelsagentur 24:57 Die ersten Vertretungen finden 33:55 Kundengewinnung im Medizinmarkt 40:24 Digitalisierung, CRM und KI 48:04 Die Bedeutung der HVH-Community 51:48 Restaurant-Tipp aus Krefeld 52:55 Ausblick
💬 KOMMENTARE AN UNS Würdest du den Schritt aus einem sicheren Konzern in die Selbstständigkeit wagen? Wie baust du neue Vertretungen oder Kundenbeziehungen auf?
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00:00:00: Und es muss bei so Weltkonzernen insbesondere dann auch mal schnell eine Software sein, die in allen Ländern funktioniert.
00:00:06: Das sind da nochmal weit über hundert.
00:00:08: Ja mit allen Ländern funktioniert auf allen Sprachen umsetzbar ist, wie man sich so vorstellen kann und natürlich dann noch über diese ganzen Länder hinweg irgendwie miteinander vernetzt werden kann oder zumindest an einem zentralen Punkt wieder zusammenlaufen kann.
00:00:21: Und das muss ja dann auch betreut werden von der Software.
00:00:25: Moin aus Hamburg!
00:00:26: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode vom Handelsvertreter Heroes Digital Talk.
00:00:32: und wie immer ist mein Name, André Kewe.
00:00:34: Schön, dass du auch heute wieder mit dabei bist!
00:00:37: Ja, mein heutiges Thema vom Marketing über den internationalen Konzern zur eigenen Handelsagentur und mein heutiger Gast der Liebe Kevin Martinez, der steht nämlich noch ganz am Anfang seiner Reise als Handels-Vertreter.
00:00:52: Er hat sich im letzten Jahr erst selbstständig gemacht.
00:00:56: Daher fand ich dieses Gespräch so interessant, weil da hier sitzt jetzt keiner der schon dreißig Jahre irgendwie dabei ist.
00:01:00: Sondern ein Start-up im Existenzgründer und ich spreche halt mit jemanden über seine Erfahrungen gerade auch die Unterschiede aus einer Konzernwelt.
00:01:09: Da gibt es ganz viele Gemeinsamkeiten, die wir beiden haben.
00:01:11: Er war bei UPS, ich war bei DHL.
00:01:13: Ich glaube das kann man ganz gut relaten In die Selbstständigkeit als Einzelunternehmer, als Existenzgründer richtig viel drin.
00:01:21: Wie gewinne ich die ersten Vertretungen?
00:01:23: Wie gewinnt man den ersten Kunden?
00:01:24: was passiert eigentlich auch im Kopf?
00:01:26: Was ist das für eine Achterbahnfahrt?
00:01:28: wie funktioniert so eine Gründung?
00:01:30: worauf muss ich mich einstellen?
00:01:31: Ganz viel Input, gerade auch für Leute.
00:01:33: Für euch die sich vielleicht gerade überlegen ich spiele mit dem Gedanken mich selbstständig zu machen als Handel des als Industrievertretung.
00:01:41: von daher hört rein Kevin Martinis mit ganz ganz viel Mehrwert.
00:01:45: wir springen rein los geht's so Los geht es Kevin moin moin
00:01:50: Moin André Grüß dich.
00:01:52: So, endlich hat es geklappt.
00:01:53: Endlich sprechen wir miteinander.
00:01:55: seit Jahren!
00:01:56: Seit Jahren bagger ich an dem Camel rum.
00:01:58: Komm in die Aufnahme.
00:02:00: heute Mitte Juni sprechen wir.
00:02:03: Freut mich super!
00:02:05: Das freut mich auch dass das geklappt hat.
00:02:07: Jahre ja ne fast ein Jahr.
00:02:11: Fast ein Jahr okay ich übertreibe ein wenig aber ja du lass uns mal einsteigen.
00:02:17: die erste Frage ist immer Erzähl mir mal von deinem ersten Tag im Vertrieb im Außendienst.
00:02:24: Vom ersten Tag am Vertrieb um Außensienst, das erste Tag vertrieb um Außendienst war bei einem Außendsienstlavini, den ich mitgefahren bin beim Kunden der da in meinem zukünftigen Gebiet lag und das war von daher sehr gut weil ich war nicht alleine ... sehr begeisternd, weil es war einfach was anderes als mit den Kunden natürlich am Telefon zu sprechen.
00:02:53: Ich war dann ja später auch viel im Indienst... aber das war natürlich so sehr gut!
00:03:01: Man hat ein ganz anderes Erlebnis beim Kunden und man sieht direkt was los ist.
00:03:07: Klar wenn man Leuten gegenüber sitzt an einem Tisch oder auch schon mal vorher die Am Empfang-Eingangsbereich, man sieht wie wer läuft da oben usw.. Und das war eigentlich sehr gut.
00:03:20: Es gibt natürlich auch viele Storys, die sagen ich bin da überall rausgeflogen oder so.
00:03:24: also von daher es war terminiert wir sind dahin und man hat uns herzlich begrüßt.
00:03:28: Wir haben über vieles gesprochen.
00:03:31: Ich muss überlegen ob wir den nachhinein auch die Lösungen anbieten konnten, die ihnen weiter geholfen hat?
00:03:36: Ich glaube da ist dann auch zum Abschluss gekommen.
00:03:39: in dem Rahmen aber ja... Und eigentlich meine erste Erfahrung im Osten.
00:03:44: Sehr gut, und dein Kollege hat dich auch mit zurückgenommen?
00:03:47: Hast du ihn nicht so dumm angestellt?
00:03:48: Der hat mich ja mit zurück genommen, absolut!
00:03:52: Sehr schön, lieber Kevin sag doch mal in zwei Sätzen was machst Du heute und danach gehen wir mal ausführlich auf Deine Vita, auf Deiner aktuelle Situation ein.
00:03:59: Aber in zwei Setzen wie bist Du aufgestellt?
00:04:03: Ich bin ein Mann unternehmen Mit meiner Handelsagentur und Bin im Bereich der Medizin und Gesundheitsprodukte tätig Und wir, zusammen mit meiner Vertretung und meinen Vertretungen in zweiernder Zahl.
00:04:17: aktuell vertreiben wir das hauptsächlich an Kliniken und Ärzte.
00:04:23: Wunderbar!
00:04:23: Das ist eine Klientel die wir hier bislang noch nicht so häufig hatten.
00:04:27: deswegen finde ich es total spannend einmal weil's ein wirklichen Markt ist Medizin, Farmer wo ich ja voll Respekt davor hab weil so reguliert und alles mögliche und... das müssen wir dazu sagen.
00:04:38: du hast letztes Jahr gegründet, ne?
00:04:40: Wenn zwanzig fünf warst
00:04:41: Vor siebeneinhalb, acht Monaten.
00:04:43: Vor
00:04:44: sieben und ein halb acht Monaten!
00:04:45: Und das ist für mich hier so dass das Hauptthema worauf ich gerne eingehen will... Ich habe ja häufig auch hier Leute neulich der Stefan Salomon, dreißig Jahre irgendwie schon im Vertrieb und irgendwie unterwegs.
00:04:55: heute haben wir die andere Seite mal irgendwie da und da würde ich gerne tiefer reingehen.
00:05:00: aber lasst doch mal bisschen sprechen.
00:05:01: du bist in Krefeld.
00:05:02: wie war dein beruflicher Werdegang bis lang bis hin zum Konzern?
00:05:05: Bis vielleicht mal erst die erste Etappen.
00:05:08: nehmen wir mal
00:05:09: Ja, die ersten Etappen fingen im schönen Norddeutschland an.
00:05:13: Ich bin geborener Hamburger in Norderstedt aufgewachsen, nördlich von Hamburg auch sehr schön also im Speckgürtel und bin dann nach meinem Abitur und dem damaligen Zivilinszenis ja noch gehabt.
00:05:28: Bin ich dann erst mal weggezogen zum Studium im Schwarzwald angefangen zu studieren, dann das ganze in Flensburg fortgesetzt also wieder ganz in den Norden.
00:05:40: Da hat mir glaube ich es war ein bisschen überkompensiert weil ich mir irgendwie das Wasser gefehlt hatte aber ich muss Flensborg hin ja auch natürlich sehr gut gelegen da alles fünf Minuten zum Strand dass ist gerade Sommersemester sehr schön.
00:05:55: und dann hat es mich im Rahmen dessen nach Köln verschlagen und habe dann Erstmal in der Marketing Agentur gearbeitet.
00:06:06: Und da hatte ich schon meine ersten Berührungspunkte mit dem Gesundheitsmarkt, das war eine Agentur für Klinikmarketing und das fand ich super interessant.
00:06:16: Hat ja auch im Studium im Schwerpunkt Krankenhausmanagement und Marketing wo mich damals alle für verrückt erklärt haben sagen warum machst du Krankenhaus Management und Marketing?
00:06:25: Das passt gar nicht zusammen.
00:06:27: Wir machen hier alle HR und Controlling.
00:06:31: Und irgendwie war damals schon so ein bisschen meine Denkweise ja, aber wenn ihr alle HR & Controlling macht oder andere Kombinationen dann braucht die nicht noch einen mehr dafür eigentlich, oder?
00:06:44: Dann macht das!
00:06:45: Und die sind auch alle auf den Füßen gelandet glaube ich von denen, die ich noch kenne.
00:06:50: Aber mich hat das irgendwie... Ich fand diese Mix irgendwie gut und sehr spannend, vielleicht intuitiv oder unterbewusst damals.
00:06:57: Und deswegen hat es mich dann auch in die Agentur nach Köln verschlagen.
00:07:01: Auch eine der wenigen Agenturen damals, die überhaupt in diesem Zweig so gearbeitet haben.
00:07:08: Das war wahrscheinlich vom Agenturschiff auch so ne Sache wo er ... In anderen Branchen haben die anderen Unternehmer wahrscheinlich auch gesagt warum machst du eigentlich Marketing für Krankenhäuser und Kliniken?
00:07:19: Aber ja das war so der eine Weg!
00:07:22: hat die Reise dann irgendwann da auch geendet, nach ein paar Jahren.
00:07:27: Aber es war eine sehr spannende und intensive Zeit.
00:07:31: Und dann bin ich bei Köln ja auch eines der größten Logistik Hubs am Flughafen hat.
00:07:40: Bin ich über den Weg zu einem der größte Logistiktienstleister in der Welt gekommen.
00:07:46: Das waren nicht mein ehemaliger Arbeitgeber DHL sondern einen anderen mit drei Buchstaben und braun UPS!
00:07:53: Ja,
00:07:54: richtig.
00:07:55: Dann bin ich da zu PS gekommen über die Operation am Flughafen Köln-Bonn.
00:08:01: Was auch sehr spannend war diesen Weg zu gehen.
00:08:03: also wirklich... Ich hatte erst Tausende von Pakete in der Hand bevor ich dann mit Paketen oder mit der Dienstleistung tatsächlich gearbeitet habe und bin dann dort in den Vertrieb bekommen hauptsächlich in dem Vertriebsindienst.
00:08:18: und dann ging die Reise im Konzern los.
00:08:21: fast neuneinhalb Jahre Ja
00:08:24: und ich weiß noch, als wir uns kennengelernt haben jetzt irgendwie.
00:08:27: Das auch so der Bonding Moment weil klar DL, OPS und Konzernwelt und irgendwie sowas schon viele ähnliche Erfahrungen wie gesammelt.
00:08:36: Wie ging es dir da?
00:08:37: Weil man neun Jahre da ist das man eigentlich nicht von Tag eins unglücklich muss man ja auszusagen was sonst wäre mal nicht neun die Neuen Jahre da.
00:08:44: Ich würde es auch nach neuneinhalb Jahren nicht unglücklich nennen.
00:08:48: Es ist sehr spannend.
00:08:50: Der Kontrast für mich zu der Zeit war ja aus einer Agentur mit zwei, fünfzehn Mann in einen Konzern zu kommen.
00:09:00: Und da ist man erstmal ja ein bisschen überwältigt weil man natürlich auch schon beim Einstieg durch sehr viele Stationen geht.
00:09:09: also die HR-Abteilung ist dann nicht die Frau Schmidt, die die ganzen Mitarbeiter macht sondern es ist eben eine Riesenapparat Und das fand ich sehr spannend.
00:09:23: Man hat so viele Teams, alleine die diesen gleichen Aufgabenbereich bearbeiten.
00:09:28: Das war ja schon eine ganze Etage sozusagen und das ist schon sehr spannend!
00:09:33: Das war für mich aber auch aufregen muss ich ehrlich sagen weil man eben einfach Teil dieses Ganzen war und UPS wie wer schon mal finde insbesondere für den amerikanischen Konzern gearbeitet hat der wird's glaube ich wissen oder auch schon mal gelebt haben, aber amerikanische Konzerne sind... ...oder tendieren dazu diesen amerikanischen Spirit wie man so schön sagt.
00:10:01: Auch gerne zu leben oder zumindest so geht es in Deutschland auch umzusetzen.
00:10:06: und das ich habe damals ein Highschool-Jahr in den USA gehabt.
00:10:11: Kennt das also von der Highschool und das war auch ein Teil die nicht damals total gelebt hab dieses Teil eines zu sein und irgendwie... Go Buffalo's war so der...
00:10:25: Okay, Buffalo.
00:10:27: Die heißt das High School Team.
00:10:29: Und ja also für mich war das deswegen nicht so ein ganzer Kulturschock wie für vielleicht manche anderen wenn man in so einen Konzern reingerät.
00:10:37: ich finde dass immer sehr spannend.
00:10:39: wenn es im Maßen ist dann feiere ich das auch und das war so.
00:10:42: von daher habe ich mich da eigentlich direkt zu Hause gefühlt.
00:10:45: Ja, kann ich gut nachvollziehen.
00:10:46: Er war gerade klar mit den Amis das ist eine Zusammengehörigkeit, das ist kompetitiv du willst nach vorne gehen grade im Vertrieb so... Das ist nicht immer nur Kuschelkurs und das ist ja auch so klar.
00:10:57: Das ist eben die Mentalität, die Kultur.
00:11:01: Ich mag es auch sehr gerne muss ich sagen.
00:11:02: Nicht jeder in Deutschland steht da drauf ist auch nicht mal ganz kooperatibel aber es gibt doch einen Grund warum sie auch so stark sind.
00:11:07: global muss man ja auch eben sagen.
00:11:09: Von daher.
00:11:09: Okay, spannend.
00:11:10: und dann war es verschiedene Stationen über den Vertriebsindienst.
00:11:13: man bleibt ja im Konzern nicht immer auf der einen Position irgendwie über fast eine Dekade?
00:11:19: Genau!
00:11:20: Dann war's von dem Vertriebes-Indienst für das Kerngeschäft von UPS also die Pakettdienstleistung ging´s dann ins Tochterunternehmen die sich mit der Versicherungsseite der Logistik beschäftigt hat Und dann bin ich quasi über den Versicherungsvertrieb für Transportdienstleistungen auch da dann irgendwann weitergekommen und bin im Industrial Engineering gelandet.
00:11:49: Also sprich wir haben uns sehr viel mit Prozessen und insbesondere auch der Digitalisierung auseinandergesetzt, für diese ganzen Prozesse
00:11:58: Auch sehr spannend, dass im Konzernzimmer ich hatte eine ähnliche Herausforderung zu einem ganzen digitalen Geschäftsbereich neu aufzubauen.
00:12:07: Das war super interessant!
00:12:07: Das war aber auch sehr herausfordernd weil gewisse Dinge das man nicht mal eben so getan in neuer Software einzuführen und geben die Kreditkarte und machen mal eben oder so einfach ist es ja nicht.
00:12:17: Das ist immer das Spannende und das ist auch denke ich, ich glaube jeweils also jetzt mit dem Hintergrund wissen versteht man manche Sachen auch ganz anders, weil man mal mit anderen Konzernen als Kunde zu tun hat.
00:12:29: Wenn man sich denkt so die haben so viel Geld können die nicht eine Software einführen das der Kundendienstberater jetzt bitte meine Aufträge sehen kann ich hier hatte oder dies oder dass und das ist so gerade dieses Thema.
00:12:42: Ja da sind manche mittelständische Unternehmen wesentlich besser aufgestellt.
00:12:46: Das muss man auch sagen was Software und manche Technik angeht.
00:12:49: aber es liegt halt auch daran dass ein Konzern anders andere Prozesse hat.
00:13:03: Das muss eben keine Software sein, die bestimmte Sachen gut macht.
00:13:06: Sondern es muss bei so Weltkonzernen insbesondere dann auch mal schnell eine Software sein ,die in allen Ländern funktioniert das sind dann auch Mal weit über hundert mit allen Ländern funktioniert, auf allen Sprachen umsetzbar ist die man sich so vorstellen kann und natürlich dann auch über diese ganzen Länder hinweg irgendwie miteinander vernetzt werden kann oder zumindest in einem zentralen Punkt wieder zusammenlaufen kann.
00:13:30: Und das muss ja dann auch betreut werden von der Softwarefirma.
00:13:33: also die müssen ja denn auch irgendwie in Support in allen Ländern haben und in allen Sprachen usw.
00:13:38: oder zumindest auf Englisch.
00:13:39: Also es ist schon sehr spannend.
00:13:42: aber wie gesagt eine andere Welt.
00:13:44: Man findet sich da so zurecht und das sind wie gesagt, Dinge die erlebt man glaube ich auch im Mittelstand nicht.
00:13:52: Das wird natürlich teilweise auch Absurdung getrieben dadurch.
00:13:56: Das macht man manchmal nicht so glauben weil man immer denkt, da funktioniert ja alles aber es sind eben andere.
00:14:03: also die Größenordnung der Herausforderungen ist eine ganz andere.
00:14:08: Ja
00:14:09: sehr schön.
00:14:09: Also Super Station das heißt Marketing Agentur sehr dynamisches Umfeld Zwölf, fünfzehn Leute, Kreation.
00:14:16: Da passiert halt eben viel in den Konzernszenen.
00:14:19: Jahre sehr prozessorientiert, groß gearbeitet amerikanisches Umfeld go-go-go.
00:14:25: aber warum reden wir heute?
00:14:27: Weil heißt ja jetzt hier nicht Konzernen-Hewos sondern heißt der Handelsutreter-Hee aus!
00:14:31: Nächste Stufe.
00:14:32: was ist dann passiert?
00:14:33: Nächte Stufe.
00:14:34: ich habe dann kurz vor meinem zehnjährigen Jubiläum im Konzert Ja, mir auch überlegt.
00:14:44: Ist das was ich jetzt noch mal bis zur Rente machen möchte?
00:14:49: Es war die Geschäftseinheit sehr schnelllebig und da hat sich auch immer wieder etwas getan.
00:14:54: Wir sind viele neue Leute gekommen gegangen und ich habe mir irgendwann gedacht okay für mich war es dann Zeitpunkt wo ich gedacht hab ist vielleicht möglich jetzt nochmal was anderes anzugehen und bin dann eigentlich zum Thema Handelsvertretung über meinen Schwiegervater gekommen ... der das auch schon eine ganze Weile, also seit... ... mehreren Jahrzehnten macht.
00:15:22: Und auch in dem Bereich, ich sag mal Pharma beziehungsweise ... ... Medizinprodukte und Gesundheitsprodukte.
00:15:32: Dann haben wir gesprochen und haben dann beschlossen ja gut, bevor ich da irgendwie selber was mache oder etwas ganz anderes mache kann ich das ja erst einmal bei ihm machen.
00:15:40: Da kann man es schonmal sehen!
00:15:41: wie das so funktioniert und was man da so aufbauen kann usw.
00:15:46: kam bei ihm zu einer ganz guten Zeit, weil er sehr viel zu tun hatte und ich konnte ihn da so ein bisschen unterstützen gucken ob sich da das eine oder andere noch rechts links davon dreht.
00:15:58: und das haben wir dann gemacht.
00:16:00: und dann kam die der Zeitpunkt an dem es dann hieß ja dass kann man auch selber mal aufbaut nicht ganz identisch aber Äh, ähnlich.
00:16:13: Nächste Station.
00:16:14: Aber lass uns mal kurz dabei bleiben auch mit dem Schwiegervater so als Mentor der liebe Miguel?
00:16:19: Das darf ich hier... Genau, Grüße gehen raus wie Öse immer sagt!
00:16:24: Sehr schön was waren da so?
00:16:26: Ich meine, der ist lange halt unterwegs fest verwurzelt arbeitet irgendwie stark Als KIA-Counter hast du mir immer erzählt also ist da ganz ja ganz tief irgendwie drin.
00:16:36: Was hat er dir so irgendwie mitgegeben?
00:16:37: und was war auch die größte Umstellung wenn du irgendwie Wie gesagt, aus Konzern von der größten Einheit in die kleinste Einheit, die reinkommst.
00:16:46: So was da im Kopf Kino passiert?
00:16:50: Ja also man hat relativ schnell natürlich ja die Umstellung in dieser Größenordnung natürlich gehabt.
00:16:56: Klar war ich in dem Moment aber auch ganz froh drum weil so spannend.
00:16:59: es ist dann auch mal wieder schön aus einem sehr festen Prozess wieder rauszukommen und man hat natürlich in diesen Konzertprozessen auch Spielräume Aber sie sind sehr begrenzt.
00:17:11: Die Bande beim Bowling ist auf jeden Fall oben.
00:17:15: Ganz schön gesagt!
00:17:16: Ja, das muss man so sagen und in den Strukturen hast du die nicht und da kann dann auch so ein Ball halt daneben gehen wenn man hier aufpasst oder... Da
00:17:28: ist die Bowling-Bahn noch nicht glatt?
00:17:31: Genau im Zweifel auch noch das ja.
00:17:33: Da sind sie auch nicht perfekt.
00:17:34: geboren hat jeden Tag von einem Team der für zuständig sind sondern die ist da So wie sie ist.
00:17:42: Ehrlich!
00:17:42: Wenn da eine Delle drin ist, dann ist die Delle da drinnen und dann kann man gucken wie die da wieder rauskommt oder man lässt es.
00:17:48: Das beschreibt's glaube ich einfach ganz gut dass so dieses ja wie gesagt man hat einfach viel mehr Spielräume, bückt natürlich aber auch viel mehr Risiko.
00:17:55: also man merkt schon alles was du hier tust oder nicht tust hat Auswirkungen.
00:18:00: Da ist kein Team irgendwo die dafür zuständig sind dir nach einem halben Jahr den Report auf ein Tisch zu legen zu sagen guck mal hier auf die Zahlen oder guckt ihr mir lieber das an.
00:18:09: Warum machen wir es jetzt so und nicht so?
00:18:10: Und dann beraten sich da erstmal zwanzig Leute drüber, über ein halbes Jahr ob das wirklich gut ist bevor's gemacht wird.
00:18:19: Ja und das fand ich dann in dem Moment auch sehr aufregend!
00:18:23: Ich glaube bei ihm was ich am meisten von ihm halt auch... oder was mir direkt aufgefallen ist und er mir, ich möchte nicht sagen, was er es gezeigt hat.
00:18:32: Aber in dem Moment weil ich ihn ja auch beim Arbeiten unterstützt habe und gesehen habe, hat man das natürlich eher vorgelebt in dem moment.
00:18:40: Ist natürlich diese schnelligkeit manchmal zwischen den in der Kommunikation.
00:18:51: Das manche Sachen dauern ewig klar aber es ist immer am besten wenn man versucht, die es immer voranzutreiben.
00:19:03: Das ist im Konzern nicht... oder kannte ich nicht immer so.
00:19:06: Manchmal hängen Sachen und da weißt du auch ach komm der ist jetzt eh diese.
00:19:11: mit anderen Dingen beschäftigt das Team dann kümmern wir uns erst mal wieder um dies oder um dass.
00:19:14: also man hat schon sehr viele Bälle die ständig in der Luft gehalten werden wollen und das ist auch glaube ich schwer zu entscheiden welchen Wallen man jetzt nicht mehr oben halten muss Also auf Seiten von den Vertretungen, aber auch auf Seiten dann von den Distributionspartnern.
00:19:33: Auch wenn da nicht immer sofort etwas zurückkommt weil die dann wirklich erstmal zwei Monate was zu tun haben.
00:19:38: Aber eben weil man nicht weiß geht dabei ins Aus oder nicht ist es immer gut wenn man da schnell dran ist.
00:19:49: Okay!
00:19:50: Sehr gut.
00:19:50: also da war dir sehr eng gehabt ihr euch ja wahrscheinlich auch sehr gut ergänzt.
00:19:53: Ja, weil das kann ich mir gut vorstellen.
00:19:56: Das ist eigentlich so.
00:19:56: im Team kommt dann alle Fähigkeiten irgendwie ganz gut so zum Tragen oder?
00:20:01: Ja absolut also wir haben drauf geguckt wie können wir da ein bisschen was machen?
00:20:08: gibt es da Möglichkeiten dass wir irgendwelche Zahlen haben?
00:20:11: überhaupt kann man da irgendwie so eine Porting aufstellen.
00:20:16: Gibt's einfach mal ein bisschen durchleuchtet als ich hatte kam ja wirklich gerade aus diesem Bereich.
00:20:20: welche Prozesse haben wir?
00:20:21: welche Prozess haben wir nicht Ja.
00:20:23: Und wie baut man so ein Prozess auf?
00:20:26: oder wie bildet man so einen Prozess erstmal ab?
00:20:29: Und klar haben wir das erst mal ein bisschen bei ihm geguckt und manche Sachen haben wir gesehen, auch das können wir überlegen ob man das nicht so rum macht oder so herum macht.
00:20:36: Auch da hat man ihn wieder festgestellt.
00:20:39: manchmal ist ja der Grund warum man manche Dinge macht Nicht wenn man es so möchte sondern oder weil man's einfach nicht anders weiß soll man auch und auch weil die was so ein bisschen vordiktiert ist Da ist man dann wieder ein bisschen fremdgesteuert.
00:20:55: Durch die Vertretung oder durch die Distributionspartner, die sagen ne ich kriegst halt immer eine E-Mail von mir.
00:21:01: Ich brauche da nichts... kein Nichts aushüllen oder ich will auch keinen Call jeden Monat oder irgendwie sowas sondern ich schreib dir wenn nicht was von ihr braucht.
00:21:13: Ja gut das ist dann muss man so einplanen oder auch nicht.
00:21:17: aber ja das war auf jeden Fall sehr spannend weil die Die Bewegungsfreiheit ist natürlich riesig und nicht begrenzt, man kann in alle Richtungen laufen.
00:21:27: Und das war erst mal eine Riesenspielwiese.
00:21:30: Sehr schön!
00:21:30: So dann ging es aber ein Schritt in die Selbstständigkeit.
00:21:32: so ich mache jetzt mein eigenes Ding.
00:21:34: also ich gründe Gründe selbst.
00:21:36: Das war innerhalb von zwei Minuten alles fertig oder?
00:21:38: Ja
00:21:39: natürlich weiß ja jeder da gehst du kurz zum Rathaus und sagst hallo ich bin jetzt selbstständig und sagen viel Spaß Ja.
00:21:49: Und das mit den Steuern lass auch mal, das machen wir mal in zehn Jahren.
00:21:51: Das mit den steuern ist optional, dass wir melden uns wenn man was brauchen.
00:21:59: Erzähl mal wie es so die Gründerei.
00:22:01: jetzt habe ich jemanden hier am Mikro der das ganz frisch hinter sich hat.
00:22:05: Wie geht's einem damit?
00:22:06: Was muss man machen?
00:22:07: Was hast du gelernt?
00:22:07: Wo bist Du auf die Schnauze gefallen?
00:22:09: Was lief besser als erwartet vielleicht?
00:22:12: Die Gründereise war okay.
00:22:15: Ich finde mittlerweile gibt es sehr gute Portale die darüber informieren was alles gemacht werden muss mit checklisten wo musst du dich anmelden wo musst sowas hinschicken und so weiter und sofort.
00:22:29: dann habe ich natürlich mich aber auch als erstes beim steuerberater von meinem schwiegervater gemeldet und gesagt ich gründe aber ich würde auch gerne irgendwie ein bisschen betreut werden hier.
00:22:40: Und ich muss ehrlich sagen ohne wischt.
00:22:42: also es mag leute geben, das ohne Bestreuerberater hinkriegen, weil die vielleicht auch mit dem Thema Steuern ein bisschen mehr Kontakt oder Büroungspunkte haben durch andere Unternehmen.
00:22:56: Oder weil sie vielleicht in der Buchhaltung mal gearbeitet haben?
00:22:58: Ich nicht und deswegen fand ich es mit Steuerberater ein bisschen besser, dass er zumindest nicht um die Anmeldungen uns weiter kümmert beim Finanzamt und da auch das eine oder andere im Input geben kann.
00:23:10: Da geben wir das sein, das sein!
00:23:12: Das fand ich ja gut, weil jetzt einfach gerade in der Gründung, dann muss man auch sagen gibt's immer noch Der Start ist ja im Grunde genommen auch nur ein Konzern.
00:23:21: Warte jetzt nicht den Allot aufsetzen, aber damit möchte ich nicht sagen... Also in die Richtung müssen wir vielleicht nochmal... Ich sag mal so!
00:23:29: Der Start hat halt ähnliche sehr strikte Prozesse wie einen Konzert.
00:23:35: Er ist kein Konzerten, er arbeitet wie einer und da hat man natürlich immer Formulare wo Dinge drinstehen, die einfach aufeinlich zutreffen.
00:23:43: Wo du eben nicht bestimmte, ja oder nicht dein jahres Einkommen von den letzten vier Jahren in der Selbstständigkeit eintragen kannst weil du bist ja erst gerade selbstständig geworden.
00:23:57: Und das fand ich mit der Hilfe des Steuerberats ganz gut.
00:24:01: da kennt sich jemand aus und ich muss auch ehrlich sagen es ist manchmal auch gar nicht so die Ämter mit denen nichts zu tun hatte Da kann man auch mal sagen ja da geben wir jetzt mal einen Durchschnitt ein dann muss man jetzt nicht ganz genau sein bei anderen Sachen allerdings dann wieder schon.
00:24:18: Und ich glaube die Kunst da drin liegt einfach zu wissen, wo kannst du so ein bisschen wie immer Daumen und Ja kommen das können wir nachreichen oder schreibt da erstmal hin müssen wir mal gucken oder wird sich nur ergeben oder wir reichen das nach?
00:24:32: Wo geht es nicht.
00:24:32: also wenn man das weiß glaube ich ist alles sehr einfach weil dann ist auch fair im Grunde genommen.
00:24:38: nur dass weißt Du halt erst Mal Nicht Wenn Du so diese ganzen Anmeldungen machst und so weiter.
00:24:41: von daher ja alle checklisten abgehakt Finanzamt angemeldet, Gewerbe angemelt.
00:24:51: Berufsgenossenschaft angemellt.
00:24:55: Versicherung guckt was brauchste da?
00:24:58: Was kannst du erst mal schieben und was musst du jetzt schon solltest du jetzt haben?
00:25:03: Und dann ging das eigentlich auch.
00:25:05: also wenn man sich das hat natürlich eine weile Vorbereitung gekostet aber... Ja, die Anmeldung ist dann schon... Also es ist auch ein Einzelunternehmen.
00:25:13: Es ist jetzt erst mal keine GmbH oder ähnliches.
00:25:15: von daher ist das für Einzelunternehmen natürlich sehr schnell gemacht.
00:25:21: Das ging ja ganz gut.
00:25:22: Aber trotzdem muss ich mit vielen Dingen auseinandersetzen.
00:25:25: für den Staat und diese Sachen, die du gerade erwähnt hast haben alle noch nichts mit dem eigenen Business zu tun was du irgendwie machen willst sondern Das ist ja nochmal auf einem völlig anderen Blatt Papier, das ist ja nur die Vorbereitung.
00:25:36: Okay da war der Haken dran mit dem Steuerberater.
00:25:38: auch Tipp von meiner Seite wenn Verbindungen da sind ich mach's selbst auf und nicht irgendwas neues Gründe oder so läuft es auch nur darüber Ja dafür bezahlt man was aber im Endeffekt ist eine Dienstleistung die man irgendwo in Anspruch nimmt Und die einen in vielen Fällen darauf wiederum auch hilft natürlich definitiv.
00:25:55: Okay Setup steht jetzt als Handelsagentur brauche ich aber erstmal Vertretung.
00:26:00: So, wie läuft das Ganze?
00:26:02: Wie easy läuft das durch oder worauf stößt man da vielleicht auch?
00:26:06: was gibt es sehr für Herausforderungen.
00:26:08: Worauf stösst man da?
00:26:09: also ich habe natürlich den Entschluss gefasst dass selber zu machen Ich bin ein bisschen hell mit meiner Kamera Das ist alles
00:26:15: gut
00:26:15: vorhin nicht.
00:26:16: das tut mir leid aber du
00:26:18: bist so Jesus ein bisschen erleuchtet Alles
00:26:22: Gut.
00:26:25: Ich habe auf einer Veranstaltung, auf einer Messe eine Vertrittung kennengelernt und bin mit denen über der Zeit auch immer wieder in Kontakt gewesen.
00:26:37: Wir haben da auch das ein oder andere Mal angelayert während noch derzeit bei meinem Schriegervater.
00:26:43: Und mit dem bin ich dann immer wieder ins Gespräch gekommen und die ist eine Firma aus der Türkei.
00:26:49: Die hat eine Niederlassung hier in Deutschland Und ja, da hat man sich dann immer mal wieder unterhalten und irgendwann kam es so ein bisschen auf.
00:26:58: Wenn ich überlege, dann doch selber... Dann kamen wir ins Gespräch und gesagt du pass auf!
00:27:04: Wir sind in über sechzig Ländern im Einsatz in Deutschland teilweise aber noch nicht so wirklich und das können wir uns auch vorstellen.
00:27:15: also von daher wenn du dir das vorstellen kannst ne?
00:27:21: würden wir den weg mitgehen.
00:27:23: wie gesagt die waren.
00:27:24: Waren jetzt nicht so festgefahren dass sie gesagt haben so muss du aber schon ein Netzwerk haben was du zwanzig jahrelang aufgebaut hast und usw.
00:27:31: Sagen sagt ja, man war sich irgendwie einer von persönlichen Ebenen hat es gepasst.
00:27:36: Und dann gegen die Reise so los.
00:27:40: mit denen ist man okay lasst uns mal gucken welchen Produkten wir hier anfangen und wie man das am besten machen kann?
00:27:47: Und dann haben wir angefangen
00:27:49: sehr gut der Anker gesetzt
00:27:51: Da war der Anker erst mal gesetzt und dann ging es mit einer Vertretung los.
00:27:55: Okay, sehr schön!
00:27:56: Aber es gab auch Gespräche mit weiteren Vertretungen.
00:27:59: Auch das ist ja immer eine spannende Entwicklung.
00:28:01: Was gibt's da so für Learnings?
00:28:05: Dann gab es auch wieder über andere Kontakte im Netzwerk, auch internationale Kontakte noch.
00:28:11: Gabs dann die einen oder anderen Kontakt zu anderen Vertretenden, die aber auch im Ausland saßen... Und da war so ein bisschen so Learning, dass es glaube ich auch bei den Vertretungen nicht immer klar ist wenn die einen Auslandsgeschäft machen was brauchen wir.
00:28:32: Wo geht die Reise hin?
00:28:33: Bei einer Vertretung hat's einfach vom Profil nicht gepasst.
00:28:35: sie wollten sehr viel direkt deutschlandweit in den Einzelhandeln und glaube ich da die brauchten einfach wirklich entweder einen Großhändler oder eine... Agentur die schon in fünfzehn, zwanzig Mitarbeiter oder zumindest mehr im ganz Deutschland hat.
00:28:49: Da konnte ich jetzt auch nicht unterstützen.
00:28:50: das haben wir dann auch relativ schnell festgestellt war eigentlich schade.
00:28:53: aber gut es ist manchmal so wir sind ja auch nicht bösen auseinander.
00:28:57: von daher das war aber auch nicht von Anfang an.
00:29:02: also ich meine das kennt man ja.
00:29:04: warum vorhin auch klar dass ich jetzt hier keine Firma mit zwanzich Mann bin.
00:29:08: Ja, mein Mann hat sich ein bisschen unterhalten und dann kamen Gespräche ja und eben Einzelhandel Ja, aber ganz Deutschland und Großhändler wollen wir eigentlich nicht so wirklich dazwischen haben.
00:29:22: Also ich hätte sagen kann natürlich an die Großhänder gehen und dann so lieber im Einzelhandel das alles zu selber steuern.
00:29:29: Und ja gut, dann haben wir einfach gesagt, ne da passt es nicht also da müssen die auch noch mal gucken.
00:29:35: Aber bei der anderen Firma war man sich eigentlich beim auch ganz guten Gespräch.
00:29:40: Die haben einfach bei sich im Land und das ist jetzt in dem Fall auch Italien gewesen, glaube ich ein bisschen andere Voraussetzungen was die Struktur, die Verkaufsstruktur angeht.
00:29:50: Da geht viel über direkt über die Ärzte Und das ist eine Sache die hier in Deutschland natürlich nicht unmöglich ist wenn man es in gewissem Weise macht aber nicht so wie sie sich das vorgestellt haben dass die Ärze das Produkt im besten fall direkt verkaufen oder ja also
00:30:06: oder indirekt dafür werden
00:30:07: Ja, mit so einem QR-Code und dann kommen die direkt auf den Shop... ...und dann kriegst du noch zehn Prozent von Dr.
00:30:14: Müller, weil du bei Dr.
00:30:16: Möller meier schmitt oder Frau Dr.Müller meyer schmick gekauft hast.
00:30:21: Das ist schwierig für ein Produkt was neu auf dem Markt ist, das so direkt zu machen, zumal das rechtlich auch nicht so einfach ist auch für die Ärzte nicht, ja?
00:30:33: Selbst wenn sie wollten!
00:30:35: Ist natürlich einfach so dass die Können informieren und die können auch Medikamente verschreiben oder auch auf private Rezept andere Dinge verschreiben.
00:30:44: Aber wenn es ein ganz neues Projekt Produkt ist, das eben nicht über Diapotheken laufen soll sondern explizit über Ärzte dann wird's bisschen schwierig und da hat man sich ein bisschen unterhalten.
00:30:55: Dann haben wir noch gesagt ok dann gehen wir über andere Netzwerke Und bringen das darüber und ich habe mein Angebot abgegeben.
00:31:05: Es hat dann im Hinten raus gab es ja noch so ein, zwei Verzögerungen weil ich nur auf einer Messe war und so weiter.
00:31:09: Und das hat sich dann so bisschen verlaufen auch.
00:31:12: Also die denn andere Struktur gefunden haben oder bevorzugten oder am Ende des Tages... Ja müssen wir mal schauen.
00:31:19: Ich
00:31:20: habe mich auch zu lange gebraucht mit dem Angebot.
00:31:24: Mit dem Vertrag.
00:31:25: Die
00:31:26: achtzehn Seiten, die du da hingeschickt hast?
00:31:28: Ja auf Englisch geprüft international.
00:31:30: Wie sieht es denn aus zwischen Deutschland und Italien in der Handelsvertretung?
00:31:36: also klar für deutsche Verträge gibt's genug Vorlagen.
00:31:40: aber wenn dann noch eine Grenze zwischengezogen wird ne Landesgrenze muss man doch nochmal das ein oder andere irgendwie durchgehen und mal bisschen recherchieren.
00:31:49: Ich wollte ihn jetzt auch nicht direkt zur Prüfung zum Anwalt geben.
00:31:54: Das spare ich mir immer im ersten Lauf, weil so kompliziert war es am Ende des Tages auch nicht.
00:31:58: aber gab's schon noch mal ein paar andere Sachen.
00:32:01: Weil es hat auch viel.
00:32:02: also deinem Endeffekt ein DTC-Geschäft gewesen wäre ja auch mit Online Shop.
00:32:05: das ist auch nochmal anders als wenn du jetzt irgendwo hingehst mit einer physischen Ware und das Bitschön.
00:32:13: Aber wie gesagt es ist natürlich... Ich habe ja meine zwei Vertretungen und von daher mit dem bin ich auch glücklich.
00:32:22: Aber klar, es ist ... haben wir ja auch im HVH schon öfter drüber gesprochen und ich glaube auch in den letzten Podcasts mit dem CDH fast aus der ... vom Schnitt fünf Vertretung.
00:32:39: Ja, vier bis fünf.
00:32:39: Vier
00:32:40: bis fünf hat man und das ist glaube ich auch nicht so verkehrt.
00:32:45: Das ist definitiv der richtige Weg, aber da muss ich halt erst mal hinkommen.
00:32:49: So das ist ja der Punkt und du bist in der im Anfangsstadium deiner Karriere.
00:32:54: Du musst also viele Dinge ausprobieren!
00:32:56: Du musst reden, du musst genau diese Gespräche führen.
00:32:58: Du muss auch mal auf die Nase fallen, dass ein bisschen wie Fahrrad fahren sagt ihr auch jeder mit dreißig Jahren Erfahrung.
00:33:03: Die ersten zwei drei Jahre es ist immer das härteste weil genauso was irgendwie kommt.
00:33:07: Du hast dir die beiden Storys sind exemplarisch dafür.
00:33:10: beim Ersten gibt's einen Zielgruppenkonflikt so An wen gehe ich denn jetzt irgendwie ran?
00:33:16: So, ne.
00:33:16: Ich will direkt zum Consumer... Ne, Großhandel irgendwie nicht!
00:33:20: Also gibt's da überhaupt erstmal ein Fit dabei zwischen mir als Handelsagentur und meiner Zielgruppe und der Zielgruppen die erreicht werden soll.
00:33:27: Und das zweite ist ja auch exemplarisch was es häufig gibt Themen bisschen interkulturell.
00:33:33: Da möchte ich aus einem auf dem großen deutschen Markt Der riesig is Und unterschätzt vielleicht auch mal ein gewisse Dinge, bisschen regulatorisch und irgendwie funktioniert es anders.
00:33:43: Und dass man in der Theorienarzt irgendwie einspannen will, der mir der Lieschen Müller dann auch noch einen QR-Code mitgibt und hier... Aber da sagt er jeder Deutsche jetzt sofort schon, das ihr hört.
00:33:53: Kann ich mir dein Leben nicht vorstellen?
00:33:54: Ja,
00:33:56: also ich sag mal so, wie gesagt, ich bin ja auch noch am Anfang meiner Reise.
00:34:03: Genau!
00:34:03: Ich hätte man jetzt zwanzig Jahre Erfahrung noch dann ist es vielleicht auch etwas, wo man sagt du kann man vielleicht so oder so machen.
00:34:13: Also D aber dann auch definitiv.
00:34:15: ich musste erst mal nach dem gehen was man in der gröbsten oder in der Basis rechtlichen Auslegung hat ja regulatorisch dass man sagt nicht unbedingt die beste Idee und auch vom Vertrieb her.
00:34:33: Also es ist eine Diskussion, die man erst mal führen muss auch mit den Ärzten und da geht's dann wieder nicht ums Produkt.
00:34:38: Das ist das was ich auch dann vermeiden wollte an der Stelle.
00:34:41: wir hätten eine andere Lösung gefunden wie gesagt über andere Netzwerke wo man dann an die an die Patientinnen und Patienten rankommt aber also bei anderen Kanälen einfach als den Arzt oder die Ärztin.
00:34:55: ja übrigens hat sich dann am Ende des Tages auch verlaufen
00:34:59: Das war das Thema Vertretung zu finden.
00:35:01: Andere Seite gibt immer noch die andere Seite, die ich brauche was ist auf der Kunde?
00:35:06: Die Kunden!
00:35:06: Ach so, die braucht man auch.
00:35:07: ja auch du raus.
00:35:08: Ja
00:35:08: vielleicht den einen oder anderen.
00:35:11: Wie funktioniert das?
00:35:12: in der Regel rufen die ein nicht gerade am Anfang nicht immer direkt zehn mal ander individuell.
00:35:17: Die schreiben E-Mails.
00:35:18: Achso die schreiben nur E-mails.
00:35:21: Okay wie läuft's?
00:35:23: Ja mit den Kunden ist es auch sehr spannend gerade in dem Bereich.
00:35:26: also da geht natürlich viel... Also in meinem Fall geht natürlich viel über ausprobieren.
00:35:35: Wie erreicht man die am besten?
00:35:36: Und ich war in Krankenhäusern, ich war im Arztpraxen und habe da relativ schnell festgestellt dass es vielleicht nicht der effizienteste Weg ist.
00:35:49: Wir sind dann auf ein Kongress gegangen und haben darüber quasi die Ärzte einfach im Gespräch gehabt und die Ärztinnen.
00:36:01: Und das ist auch der bessere Weg oder aktuell aus meiner Sicht auch ein sehr guter, ich möchte nicht sagen der Beste weiß ja nicht vielleicht finden wir noch andere Sachen aber einen sehr guten Weg weil einfach da ist man natürlich im Rahmen so einer Industrieausstellung auf einem Kongress.
00:36:18: es ist ein bekanntes Umfeld für jeden Arzt oder jede Ärztin dass ist für die auch.
00:36:23: alltäglich sind halt auch viele Kongressen in vielen Veranstaltungen und da gehört so eine Industrie Ausstellung natürlich dazu.
00:36:32: Und von daher kommt man dann sehr gut ins Gespräch, dass man hat sie da entweder man spricht die Leute an oder die kommen auch aus Neugier mal einen Stand und da konnten wir dann wirklich schon ganz gute Kontakt knüpfen und haben darüber dann auch ein paar Kunden gefunden und erfinden können.
00:36:55: Man kann natürlich auch so ins Krankenhaus reinlaufen und darf dann da überall seine Unterlagen hinterlegen.
00:37:02: Man kann Glück haben, dass man vielleicht gerade mit einem Arzt sprechen kann.
00:37:05: in ein paar Fällen wäre es fast dazu gekommen aber da hat er einfach der.
00:37:11: ich sag mal so mit soll jetzt nicht negativ klingen Da mussten sich die Ärzte und die Ärztinnen die da gerade vorbei liefen natürlich dann auch um die Patienten kümmern.
00:37:22: also muss auch dazu sagen Und das ist so, die sitzen nicht auch nicht den ganzen Tag in ihrem Büro und denken sich oh nein ich bin noch so ein Vertreter.
00:37:32: Ja.
00:37:34: Spare ich mir jetzt... Wir gehen lieber nochmal zum Brunch oder haben jetzt nochmal einen Meeting mit zwanzig Leuten und diskutieren darüber wie wir in Zukunft was machen sondern die sind natürlich auch ein Dauereinsatz.
00:37:45: Das muss man an der Stelle auch sagen.
00:37:47: Die arbeiten viel lange und ich finde es schon immer sehr erstaunt drüber Das die überhaupt Zeit finden um sich mit der Industrie.
00:37:58: Für Sachen auseinander zu setzen.
00:38:00: das ist natürlich ein Stück weit auch Notwendigkeit weil auch die brauchen sachen ja und es kann nicht alles zentral über den kranken aus Einkauf gehen weiß es halt irgendwie auch mehr als, Als der der Unternehmensbedarf nämlich die Produkte und da braucht man einfach Ärztinnen und Ärzte die die Entscheidung treffen und sich das mal angucken.
00:38:18: von daher finde ich immer sehr gut ist.
00:38:21: eine Sache muss ich sagen die ich aber auch schon aus meiner Agenturzeit damals kannte weil wir ja viel mit Ärzten und Ärztinnen und Kliniken dazu tun hatten, dass es einfach multitasking Talente sind.
00:38:34: Ja also wenn wir einen Workshop haben der irgendwie zwei drei Stunden geht oder vier Stunden und da sind Ärzte und Ärzinnen dabei Ja das ist am Anfang irritierend, was die alle zehn Minuten rauslaufen und an das Handy gehen.
00:38:51: Und wieder rein und so.
00:38:52: aber man muss auch ehrlich sagen wenn es da ist haben sie dann aber erstaunlich viel mitbekommen.
00:38:56: und so wenn man mal ein Videocall hat oder einen Termin dann tatsächlich... Dann finde ich's auch immer sehr spannend weil so man plant eine halbe Stunde das dauert dann aber noch zehn Minuten weil der Arzt gerade oder die Ärztin noch im OP ist und kommt direkt in den Call Dann klingelt zwischendurch auch dreimal das Telefon.
00:39:17: Man hat dann so sieben Minuten effektive Gesprächszeit und dann kommt schon wieder einer, ja jemand rein und sagt wir müssten jetzt aber auch dann weiter.
00:39:27: Das ist sehr spannend.
00:39:28: Aber Ja es ist auch eine Erfahrung dass man so sagt okay in der halbe Stunde ... Call ist halt nicht eine halbe Stunde Call.
00:39:37: Und vor allem auch manchmal nicht zu den Zeiten, wo man ihn eigentlich gemacht hat... Das war auch jetzt in meinem Fall neu, weil wir vorher auch mit dem Schwiegervater eigentlich viel auf der Distribution-Zeite waren.
00:39:48: Also Importeure in anderen Länder und größere Distributoren die das dann über ihre Netzwerke an die Ärzte und Einrichtung verkaufen.
00:39:57: Von daher ist das für mich auch ne super neue Erfahrung gewesen,... Ja!
00:40:02: Die ich wie gesagt teilweise schon kannte.
00:40:04: Aber total wichtig, genau dieses Know-how über die Zielgruppe zu haben wirklich zu wissen wie die ticken.
00:40:10: Das ist ja der ganz wichtige Aspekt dabei und das ist im Endeffekt später auch das Kapital genau dieses Verständnis dafür ein verständnis Dafür auch aufzubauen.
00:40:20: so wissen wir handelig dass und da trotzdem sein Weg Zu finden.
00:40:25: so darauf darauf kommt es an.
00:40:27: aber auch hier Der nächste Grund, warum ich da so meinen Hut forziehe.
00:40:31: Das eine ist das ganze regulatorische Indemarkt.
00:40:34: Das zweite ist die Zielgruppe.
00:40:36: wie du sagst sie haben im Endeffekt eigentlich dann immer etwas Wichtigeres nochmal zu tun.
00:40:41: Dass wir nicht persönlich nehmen sondern es wird jetzt wahrscheinlich wichtiger sein aber damit muss man irgendwie auch umgehen können.
00:40:46: Aber
00:40:47: ich meine vielleicht sieht's ja auch der einen oder sieht es hier auch der andere Arzt oder Ärzte und sagt was?
00:40:53: Das geht doch so.
00:40:53: und so viel besser Bitte anschreiben, anrufen und E-Mail schicken.
00:40:58: Call Kevin!
00:41:00: Also viele Praxen oder Einrichtungen haben manchmal natürlich auch feste Zeiten zu denen die Industrie kommen darf oder dass man doch mal langfristig oder mittelfristigen Terminen vereinbaren kann das ist sicherlich keine Möglichkeit.
00:41:12: aber auch gerade für das Produkt was wir aktuell haben es ist halt sehr kliniklastig und ja da muss man eben manchmal gucken aus meiner Sicht Kongresse immer ein sehr guter Ort und tatsächlich dann auch mit den Ärzten zu sprechen.
00:41:28: Face to face, Begegnung zu schaffen das zu vertiefen gerade am Anfang das aufzubauen glaube ich total wichtig.
00:41:34: jetzt muss ich natürlich nochmal fragen jetzt im letzten Teil so vom Podcasts das ganze Thema Digitalisierung.
00:41:39: jetzt sitzt jemand vor mir kommt aus dem Konzern junger jüngerer Jahrgang.
00:41:44: so will ich mal sagen da muss ja alles komplett durch digitalisiert sein durch automatisiert sein.
00:41:49: So ist es doch oder?
00:41:51: Total Ja Bei mir läuft ich, ich sitze eigentlich gerade am Strand in Spanien.
00:41:57: Ja genau!
00:41:57: Dass sie jetzt
00:41:58: nur K.I.. Ja so könnte es laufen.
00:42:03: tatsächlich und ich glaube bei manchen ist das vielleicht gehört dass sicherlich auch zum Konzept dazu.
00:42:09: Ich habe mir gedacht es für mich ist eine relativ neue Branche zumindest in Deutschland Und es ist jetzt erstmal so.
00:42:16: mein eigenes erstes meine erste eigene Selbstständigkeit und da möchte ich die Prozesse nicht abgeben.
00:42:26: Und ich habe auch, muss ich ehrlich sagen vielleicht den Luxus das tun zu können, denn bei mir flattern keine zweihundert E-Mails am Tag rein weil ich eben noch keine Kunden aus zwanzig, fünfzehn, zwanziger Jahren Arbeit aufgebaut habe.
00:42:41: von daher hat man ein bisschen Zeit auch mal die Sachen wirklich manuell anzugehen um sich auch mal wirklich zu überlegen.
00:42:46: okay wenn der mir jetzt das schreibt wie soll ich das jetzt schon schicken?
00:42:50: Geht das erst zur Vertretung?
00:42:52: Ist es eine Sache, die wir vielleicht machen.
00:42:54: Wir machen da einen Coal.
00:42:56: Probieren wir mal so.
00:42:59: Da braucht nicht automatisch eine Termineinladung raus für ein Coal in drei Tagen und schon eine Einladung an die Vertretungen mit usw.. Das wäre super wenn wie gesagt wirklich die zwei Hundert E-Mails am Tag kommen und dann kommt noch sowas.
00:43:14: aber ich bin einfach dabei jetzt zu den Prozesse alle auszuprobieren Einfach also sowohl Absatzkanäle als auch Stammkunden Kommunikation.
00:43:26: Kommunikations mit den Vertretungen neue Vertretern finden alles was rein rausgeht geht aktuell fast manuell nutz natürlich auch die KI um sich einfach zu verkürzen.
00:43:36: dafür ist es natürlich weiterhin super.
00:43:40: Brainstorming Konzepte Produkt Recherchen Gebietsrecherchen, Planung.
00:43:47: Also das ist dafür natürlich weiterhin super.
00:43:50: Wenn man natürlich schon so kompliziert meistens mir dann auch nicht.
00:43:57: Da frage ich denn auch mal, ob in dem Gebiet potenziell Kunden vorhanden sind oder wie es mit dem und dem Produkt in den Ländern aussieht?
00:44:10: Und wie sich das auf Deutschland überträgt Unterschiede oder Gemeinsamkeiten sind.
00:44:15: Das ist klar
00:44:18: und natürlich vorbildlich.
00:44:19: startest du bis zu von Anfang an mit HVH Flow unterwegs, um da eine Struktur zu haben und reinzuarbeiten dem CRM eben.
00:44:28: Genau das ist also CRM wirklich eine sinnvolle Sache wenn man die alles in einem Ort hat.
00:44:36: Die Kontakte, die Notizen usw.. Das einzige, was man natürlich dazu sagen kann ist das Wie ist wechselhaft.
00:44:49: Also und dass das entscheidend nicht das ob sondern eher so bei mir ist gerade das wie welche Notizen sind wirklich nach so einem Gespräch für mich eigentlich sinnvoll?
00:44:57: noch in zwei Wochen?
00:44:59: also ich tendiere dazu dann ja erst mal analog sehr viele notizen zu machen und dann weniger zu übertragen Weil man einfach feststellt, okay das wird dann auch zu viel.
00:45:12: Also wenn du jetzt ein komplettes Gesprächsverläufer hast, da gibt es vielleicht wichtigere Sachen aber auch das muss man irgendwann rausfinden, wenn man dann festställt ach jetzt habe ich wieder einen Termin mit dem Kunden und jetzt weiß ich gar nicht was war denn mit dem?
00:45:24: Und der Sache letztes mal, das hab' ich mir gar nicht aufgeschrieben.
00:45:28: Genau!
00:45:28: Auch das ist ja Teil des Prozesses das Aufzubauen für sich auch die zu entscheiden.
00:45:33: Was gehört jetzt sehr, was brauche ich eventuell in sechs Monaten?
00:45:36: In zwölf Monaten noch und was brauch ich halt auch nicht da rein.
00:45:39: Und wie ist meine Arbeitsweise auch damit?
00:45:41: Auch jede Arbeit mit Flow irgendwie ein bisschen unterschiedlich.
00:45:44: Das ist ja auch ganz normal.
00:45:45: Ich habe natürlich Möglichkeiten individuell zu filtern, KI-Möglichkeiten aber jeder hat einen anderen Angang!
00:45:50: Also das ist irgendwie sehr, sehr spannend von der Oberfläche und alles sehr wieder mit umgeht.
00:45:55: Und auch das verstehe ich, dass muss sich alles finden erstmal im Prozess sowie alles andere auch.
00:45:59: ein Prozess ist also aber super cool.
00:46:01: schön, dass du von Anfang an mit dabei bist als Pionier in der ganzen Runde?
00:46:05: Ja, sehr gerne!
00:46:07: Das sind eigentlich Sachen im Grunde genommen... Ich glaube das sind diese Gemeinsamkeiten, von denen man sprechen kann und da tut es sich doch nicht ob man in einem Konzern arbeitet oder wenn man Mittelstand ist, ob man eine Insel unternehmen hat.
00:46:18: Es gibt einfach Sachen Und deswegen lässt sich das ja auch übertragen.
00:46:21: Also ich muss jetzt ja nicht bei null anfangen.
00:46:24: Das ist immer das Schöne, nur ich habe mich bewusst dazu entschlossen erstmal viel einfach selber zu machen weil es aus meiner Erfahrung egal ob es jetzt neues Projekt ist, neues Produkt.
00:46:33: Auch da bin ich nicht so festgefahren dass ich sage wenn man zwanzig Jahre Tennisbälle verkauft hat kann man nur noch Tennis Bälle oder bestenfalls Tennis Schläger verkaufen.
00:46:44: Ich sage mal das Gegenteil.
00:46:47: Ich glaube, ich sage wenn man zwanzig Jahre erfolgreich Tennisbälle verkauft hat dann wird es Zeit ein Produkt zu suchen die das möglich viele Gemeinsamkeiten hat im Verkauf von Tennisbellen wo aber noch keiner drauf gekommen ist.
00:47:00: Wo es alle noch so verkaufen als wäre es ein Schuh.
00:47:04: Ja er stimmt ja
00:47:05: und und.
00:47:05: und das ist glaube ich etwas spannender an den Industrien und ich denke dass merkt man an verschiedenen Handelsvertretern die ähnliche Produkte haben wie unterschiedlich die herangehensweise.
00:47:17: Manche sind nur auf Messen, manche fahren den ganzen Tag von Industriegebiet zu Industrie-Gebiet.
00:47:21: Andere haben ja auch den einen oder anderen, der das sehr gut macht, sind da fast schon hundert Prozent digitalisiert und bauen sich digitale Sandboxes über durch die sie dann erst mal Produkt-Szenarien laufen lassen oder wie auch immer funktioniert.
00:47:40: Das ist das Spannende daran!
00:47:41: Und ich glaube dass es da kein Allheilmittel gibt und so versuche ich das auch anzugehen.
00:47:46: Ich finde die Branche ist super spannend, deswegen mache ich sie auch weiter und habe mich noch nicht umentschieden.
00:47:54: Möchte ja auch nicht ausschließen dass es irgendwann mal eine andere Branche wird aber... ...ich will einfach die Idee dahinter spannen das man Hersteller vertreten kann der jetzt nicht zu den großen fünf sechs sieben Farmerkonzernen gehört.
00:48:07: Der sehr gute Produkte hat aus der Forschung kommen die entwickelt werden der aber klein genug ist, dass er eben nicht weltweit sagt wir stellen jetzt noch viertausend Vertriebler ein.
00:48:20: Ja und machen für Milliarden im Jahr Werbung in den siebzig Ländern sondern da läuft es dann eben eben anders.
00:48:29: und das ist das ist spannend.
00:48:30: und dennoch sind Produkte die wo man sagt ich bringe das hier in dem Markt.
00:48:34: Ich habe mit Frau Doktor X gesprochen Und die benutzt das jetzt und das Produkt hilft dann einer Patientin oder einem Patienten ... beider beim Gesundwerden oder zumindest bei der Behandlung.
00:48:52: Das finde ich irgendwie super spannend!
00:48:54: Ja, ist eine geile Mission auch eben wieder hinterher.
00:48:56: Das kann nicht nachvollziehen.
00:48:57: Sagen wir mal ganz kurz Thema HVH.
00:48:59: Du als Einzelkämpfer... ...als Starter in dem Bereich wo hat dir HVh das Netzwerk die Community bislang irgendwie geholfen?
00:49:06: Unterstützung gegeben?
00:49:08: Es war am Anfang schon sehr gut einfach mal zu erfahren Also und wie Herr Weyer schon Teil vom Haarfraub vor der Gründung.
00:49:18: Von daher fand ich das auch immer sehr spannend, einfach zu sehen, wie erst mal viele verschiedene Möglichkeiten.
00:49:25: gibt es überhaupt Handelsvertreter zu sein?
00:49:29: In welchen Branchen?
00:49:30: Ich meine man lässt sich Tendenzen erkennen, dass muss man sagen wo sehr viel mit Handels Vertretern gearbeitet wird.
00:49:38: aber dann hat man auch wieder Gespräche mit dem ein oder anderen.
00:49:42: wo ich mir denke ... ein Gespräch geführt mit einem, dann denke ich mir das ist so ein Produkt da gehst du jedes Mal am Supermarkt dran vorbei.
00:49:50: Und äh... Ich nenne den Namen jetzt nicht weil ich nicht weiß wie oder ob wir darüber reden können aber eigentlich denke ich schon, aber äh.. Das gibt dieses Produkt steht einfach nur in diesem Regal Aber wirklich in jedem Supermarkt in Deutschland egal wo du bist.
00:50:04: Weil er irgendwann mal Mit seiner Vertretung In dem Land gesagt hat komm'n dass ... holen wir jetzt nach Deutschland.
00:50:14: Ich habe die Kontakte dafür, ich kenne die Leute hier... ... ich mache das schon eine Weile und das Produkt ist gut und lasst uns das mal
00:50:19: machen.".
00:50:22: Ein Mensch entscheidet darüber was sehr teilweise in den Supermärkten steht oder auch nicht?
00:50:27: Und das finde ich so spannend!
00:50:28: Teilweise ist es natürlich vordiktiert dass Vertretungen sagen, das Produkt müssen wir jetzt hier haben.
00:50:32: aber manchmal sind's auch Handelsvertreter, die natürlich dem Mark kennen und die sich sagen, hey du hast dieses Produkt, vielleicht weil man die Vertretung schon kennt oder weil man eben sagt, ich kenn dich nicht, aber das Produkt find' ich gut Lass uns mal zusammenarbeiten.
00:50:46: und ich hole das jetzt hier in Deutschland und drückt es immer ein Netzwerk.
00:50:49: Und
00:50:50: dann steht's überall, dass finde ich irgendwie die Auswirkungen sind enorm in vielen Industrien.
00:50:55: Das macht man sich gar nicht mehr so bewusst ist nämlich nicht immer... ...das Unternehmen selbst sondern manche entscheiden sich klug oder aus der Not heraus wie auch immer dafür... ...Metallensvertretern zusammen zu arbeiten.
00:51:08: und ja das ist natürlich eine Sache die macht sehr spannend.
00:51:13: Das lernt man im Netzwerk kennen Aber natürlich auch Erfahrung.
00:51:16: Also viele Gespräche gehabt, wo ich mir denke okay das sollte man beachten.
00:51:19: Das sollte man bei achten ist immer die Fehler die zehn Leute vor mir gemacht haben muss ich jetzt ja noch mal mehr Vertretungen aufbauen nicht nur so an neunzig Prozent vom Umsatz mit einer Vertretung machen und so weiter über zwanzig Jahre das kann auch hundert Jahre gut gehen es kann aber auch Schnell vorbei sein.
00:51:37: Kann aber auch schnell einmal schiefgehen, ja genau
00:51:39: und das sind einfach so Sachen um.
00:51:41: dieser Austausch finde ich super dass man immer ein Themen hat die irgendwie alle begeistern.
00:51:45: jetzt ist natürlich das KI-Thema und die Digitalisierung sehr viel sehr weit Und man hat Unterschiede.
00:51:53: also ich fand es glaube ich bei einem der ersten Treffen Hat mal einer Sober berichtet dass er einfach versucht ein bisschen klarer zu werden und er weiß auch nicht Vielleicht ein paar Immobilien noch abstoßen, damit man sich damit nicht drum kümmern muss.
00:52:08: Und dann hat man wieder mehr Zeit und das sind dann so Punkte wo ich mir denke so nein.
00:52:12: Du es nicht!
00:52:13: Das ist doch ein Problem was du haben willst eigentlich.
00:52:16: Aber aus meiner Sicht jetzt.
00:52:20: Das ist natürlich ausspannend aber man erkennt so egal in welcher Phase man gerade ist ob man das jetzt neu anfängt.
00:52:26: Ich habe natürlich ganz andere Sorgen.
00:52:30: Wenn man da nicht darüber nachdenkt, dass natürlich irgendwann mal passieren kann, dass man wirklich die Sorge hat.
00:52:38: Dass man sagt ich habe einfach hier zu viel los.
00:52:44: Da muss man mal downsizing und das ist aber downsizing im Moment zum Glück noch nicht mein Problem.
00:52:53: Absizing!
00:52:54: Sehr geil.
00:52:55: Lieber Kevin, vielen, vielen Dank!
00:52:56: Da war eine Menge drin.
00:52:57: Letzte Frage die ich habe du bist in Krefeld im wunderschönen Krefeld.
00:53:01: Sollte ich da mal?
00:53:02: Sollten die Kollegen mal irgendwie dort unterwegs sein.
00:53:04: gibt doch mal ein Restaurant-Tipp.
00:53:05: wo sollten wir am besten hingehen?
00:53:09: Ja... Wo solltet ihr am Besten hingehen?
00:53:12: Ich kann in Krefelt das Winehouse empfehlen.
00:53:17: Am alten Markt heißt es glaube ich
00:53:19: Okay und spezielles Gericht auch noch.
00:53:23: Oh die haben Wechselnde Tageskarten, aber die Gerichte, die da sind.
00:53:30: Das Fleisch ist in der Regel immer sehr gut und wie der Name schon sagt lädt es auch einfach mal ein um dort kurz zu verweilen einen leckeren Kaffee zu trinken oder vielleicht wenn der Arbeitstag schon vorbei ist ein Weinchen
00:53:45: Sehr schön.
00:53:46: Also das Rheinhaus in Krefeld, wir nehmen es auf die Liste mit nach Krefeld.
00:53:49: Ja gerade wenn man zum Beispiel in der Messe Stadt Düsseldorf ist und alle Restaurants bohreproppelvoll sind dann lohnt es sich vielleicht die halbe Stunde
00:53:59: Wunderbar.
00:54:00: Lieber Kevin, vielen, vielen Dank!
00:54:01: Wir beiden sind sowieso in Kontakt und ich bin gespannt wo die Reise weiterhin hingeht.
00:54:05: Vielleicht machen wir ein paar Monate mal wieder ein Update.
00:54:07: Schau mal wie das weitergeht weil das finde ich halt ein bisschen spannend.
00:54:09: Wir machen das so wie die Auswanderer bei Vox.
00:54:11: Weißt du wie wir begleiten?
00:54:12: Conny Reimann kennst du den noch der damals in die USA ausgegangen ist?
00:54:15: vielleicht machen wir so einen Format irgendwie
00:54:17: heraus.
00:54:19: Ich lass mir was einfallen.
00:54:20: ja in dem Sinne sehr gerne.
00:54:23: Vielen, vielen dank und in Hamburg sagt man Tschüss bis dann tschau tschaus.
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