Vom Vertriebsmanager zum Vertriebsunternehmer – der Weg von Bernd Mehrtens (#226)
Shownotes
Diese Episode erzählt den Weg von Bernd Mehrtens vom Holzmechaniker über internationale Vertriebs- und Führungsrollen bei Premium-Marken bis in die eigene Handelsagentur. Die zentrale Aussage ist: Wer als Vertriebsunternehmer erfolgreich sein will, braucht Branchenkompetenz, belastbare Herstellerpartnerschaften, ein starkes Netzwerk und die Bereitschaft, neue Vertriebswege wie LinkedIn und KI konsequent für sich zu nutzen.
Bernd Mehrtens ist Vertriebsunternehmer und Handelsvertreter mit langjähriger Erfahrung im Premium- und Luxussegment. Seine Karriere führte ihn vom Studium in Rosenheim über internationale Vertriebsaufgaben bei bulthaup, Miele Küchen beziehungsweise Warendorf und Bang & Olufsen bis zur Selbstständigkeit. Heute entwickelt er Märkte für hochwertige Marken aus den Bereichen Küche, Einrichtung und Outdoor, betreut Handelshäuser und Architekten und verantwortet unter anderem die deutsche Agentur für Valcucine.
00:00 – Intro, James Bond und der Held der Kindheit 03:17 – Vom Holzmechaniker zum BWL-Studium in Rosenheim 06:38 – Einstieg in den Vertrieb und zehn Jahre bei bulthaup 11:35 – Miele Küchen, Warendorf und die Herausforderung eines Markenwechsels 16:07 – Vertriebsleitung bei Bang & Olufsen und selektiver Premiumvertrieb 23:35 – Der Schritt in die Selbstständigkeit und Aufbau der eigenen Agentur 29:24 – Wie Bernd heute Märkte, Hersteller und Vertriebspartner entwickelt 37:35 – Worauf es bei der Auswahl von Herstellern wirklich ankommt 40:27 – HVH Active Camp, LinkedIn-Wachstum und neue Sichtbarkeit 46:55 – KI im Vertriebsalltag und der Aufbau eigener Assistenten 49:01 – Restauranttipps für Münster und Abschluss
„Das wird oft unterschätzt, aber das ist viel wert, wenn man irgendwelche Zugänge schon mal hat.“ — Bernd Mehrtens
„Das ist für mich keine relevante Aussage. Andere echt nicht, weil die Zeit hier hat jeder.“ — Bernd Mehrtens
„Das ist da, das bleibt und es hilft dir, wenn du es richtig machst.“ — Bernd Mehrtens
Diese Episode handelt von der Entwicklung von Bernd Mehrtens vom angestellten Vertriebsmanager zum selbstständigen Vertriebsunternehmer. Sein beruflicher Weg beginnt mit einer Ausbildung zum Holzmechaniker und führt über ein BWL-Studium in Rosenheim in den Vertrieb hochwertiger Einrichtungsprodukte. Bei bulthaup übernimmt er zunächst regionale Vertriebsaufgaben und entwickelt sich über internationale Verantwortung bis zum stellvertretenden Vertriebsleiter weiter.
Später erlebt Bernd bei Miele Küchen beziehungsweise Warendorf unmittelbar, wie anspruchsvoll es ist, eine etablierte Marke neu zu positionieren. Bei Bang & Olufsen lernt er wiederum die Dynamik eines stark selektiven Premiumvertriebs kennen. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für seinen Schritt in die Selbstständigkeit im Jahr 2016.
Heute arbeitet Bernd mit einem Portfolio hochwertiger Marken aus Küche, Einrichtung und Outdoor. Dabei versteht er Handelsvertretung nicht als reinen Produktverkauf. Marktpotenziale, Zielgruppen, Händlerstrukturen, Architektenkontakte, Investitionen und langfristige Businesspläne gehören für ihn unmittelbar zur Vertriebsarbeit. Besonders wichtig ist ihm die wirtschaftliche Stabilität der Hersteller, die er vertritt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Episode ist seine persönliche Weiterentwicklung. Nach dem HVH Active Camp begann Bernd, LinkedIn systematisch aufzubauen und erhöhte sein Netzwerk von rund 550 auf knapp 1.700 Kontakte. Gleichzeitig beschäftigt er sich intensiver mit KI und plant eigene digitale Assistenten für Marketing, Social Media und Texte.
Das bedeutet für HVs konkret: Erfahrung und persönliche Beziehungen bleiben entscheidend. Gleichzeitig entstehen mit LinkedIn und KI neue Werkzeuge, die konsequent eingesetzt werden sollten.
🚀 JETZT TEIL DER HVH-COMMUNITY WERDEN 👉 Kostenloses Info-Gespräch: www.handelsvertreter-heroes.de
📣 MEHR ZUM PODCAST Handelsvertreter Heroes – der Podcast für Vertriebsunternehmer, die wirklich etwas bewegen wollen. 🎧 Jetzt überall hören: Spotify, Apple Podcasts & YouTube
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich möchte behandelt, daher komme ich.
00:00:02: Das kenne ich mich gut aus.
00:00:03: Aber ich brauche auch die ganzen Leute, die halt irgendwann sagen, wir lieber Kunde, ich plane für dich das Haus und ich kann dir aber auch Unterstützung geben im Bereich der Einrichtungen.
00:00:13: Und dann sollten die möglichst die Produkte, die ich habe auf dem Schirm an.
00:00:19: Moin!
00:00:19: Aus Hamburg.
00:00:20: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe vom Handelsvertreter Heroes Podcast.
00:00:26: Und wie immer heißt mein Name Andre Keve.
00:00:28: cool dass du auch heute wieder mit dabei bist.
00:00:31: Ja, vom Holzmechaniker zum Vertriebsleiter internationaler Premium Magen und dann raus aus der Managementwelt rein!
00:00:41: in die Selbstständigkeit.
00:00:42: Mein heutiger Gast Bernd Merthens hat über viele Jahre Marken wie Bulltaub, Mieleküchen und Bang-und-Ohlosen vertrieblich mitentwickelt verantwortet, Händlernetze aufgebaut, Märkte ausgebaut, international Vertriebsverantwortung übernommen, steile Karriere, coole Marken fiel drin... ...Zwanzigsechzehn dann der Cut!
00:01:03: Bernd macht sich selbstständig und wird vom Vertriebesmanager zum Vertriebsunternehmer.
00:01:08: Heute vertritt er mit mehrten saleskonsult internationale premium marken gerade im interior und lifestylebereich.
00:01:15: Und dabei geht es halt längst nicht nur darum Produkte zu verkaufen sondern es geht eben um Marktentwicklung und Positionierung um Architekten, um langfristige Partnerschaften.
00:01:26: und das Spannende auch bei Bernd ist.
00:01:28: Obwohl er so viel schon gemacht hat nach Jahrzehnten im Vertrieb sagt der jetzt eben nicht ich weiß doch längst schon alles sondern eher das Gegenteil ist der Fall.
00:01:36: und nach unserem Active Camp in Mai im Bayerischen Wald da hatte wirklich nochmal angefangen seine eigene Vertriebsarbeit wirklich weiterzuentwickeln.
00:01:44: Mehr Sichtbarkeit, LinkedIn, KI neue Routinen und das mit ganz konkreten Ergebnissen auf die gehen wir natürlich auch nochmal in.
00:01:52: wie ein finde ich echt bemerkenswert was er in nur wenigen Monaten da gemacht hat.
00:01:57: so deshalb sprechen wir heute über eine außergewöhnliche Karriere über der Welt über die welt der premium marken den schritt vom vertriebsleiter in die selbstständigkeit und ganz nebenbei starten wir noch mal mit James Der Held seiner Kindheit.
00:02:14: Okay, los geht's!
00:02:15: Bern Mertens heute im Podcast viel Spaß.
00:02:19: Moin Bernd ganz viele Grüße nach Münster in die schönste Region nach Hamburg auf dieser Welt?
00:02:24: Ja genau, nach Hamburg.
00:02:25: das sehen wir in Münsteraner manchmal ein bisschen anders aber es sei dir gegönnt.
00:02:29: Sei mir gegönnnt ich habe ja zwei Herz in meiner Brust gebürtig aus dem Münsterland jetzt in Hamburg lebend.
00:02:34: wunderbar du bist aber nicht mitten in Münstern sondern ein bisschen Hilltrub oder so.
00:02:37: na wo
00:02:38: Genau.
00:02:39: Es ist natürlich im schönen Süden, ne?
00:02:42: Gut!
00:02:42: Ich komme aus dem Norden.
00:02:43: Entschuldigung.
00:02:45: Schöne Süd, aber zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen... ...ich habe fünf Jahre meines Lebens in Hamburg gewohnt so.
00:02:51: Also da anstatt über diese Stadt.
00:02:54: Wunderbar.
00:02:55: Wer macht das nicht?
00:02:56: Wer macht es nicht?
00:02:57: Bert, schön dass du dabei bist!
00:02:59: Wir hatten dies ja schon sehr coole Tage zusammen im Bayerischen Wald beim Active Camp.
00:03:03: Da kommen wir gleich noch mal drauf.
00:03:04: aber bevor wir richtig reingehen ich hatte... Wir stellen unseren Podcast-Gästen immer im Vorfeld eine so ne Frage.
00:03:10: So gab's einen Held irgendwie der Kindheit und da kommen halt oftmals um mein Vater oder meinen Opa oder irgendjemand.
00:03:16: Bei dir war es jemand James Bond.
00:03:18: Ja
00:03:20: So erzähl mal wie kamst dazu.
00:03:24: Also erstmal habe ich die Filme wahnsinnig geguckt, geschaut.
00:03:28: Ich glaube, ich kenne jede Folge und ich fand diesen Charakter einfach nur spannend.
00:03:34: Ja also egal welches Problem diesem guten Mann übertragen wird der löst das.
00:03:41: Der löst es auch nachher?
00:03:42: Mit mehr oder
00:03:42: weniger Stil je nachdem in welcher ja gedreht wurde Aber mit einem ganzen grünen, gesunden Prise britischen Humor und so.
00:03:55: Also das gefällt mir einfach.
00:03:57: Und ja der Typ wird der Charakter immer nach vorne.
00:04:03: Ich löste das Problem und komischerweise passiert mir dabei gar nichts.
00:04:07: Ich
00:04:08: weiß, außer in einer der letzten.
00:04:10: Aber das ist was anderes.
00:04:11: Ja okay!
00:04:12: Wenn da jemand abtreten will muss es ja irgendwie halt auch ediziert werden nicht?
00:04:16: Das ist natürlich klar.
00:04:19: Wer war der beste Darsteller?
00:04:20: Lass mich raten ich tippe
00:04:21: jetzt.
00:04:21: Danny Crick.
00:04:22: Findest
00:04:24: du?
00:04:24: Den mag ich halt sehr gerne.
00:04:26: Ah ok
00:04:27: Wem fandest du?
00:04:27: Sean
00:04:28: Connery oder so dachte ich jetzt, aber ... Ah
00:04:30: ja, Sean Connary war auch super.
00:04:32: Ja klar!
00:04:33: Den mag ich als Schauspieler sehr.
00:04:35: Da gibt es dann noch andere Firmen wie ein Name der Rose oder so und da hat er ja auch einen extrem guten Job.
00:04:39: Ja, das
00:04:41: stimmt.
00:04:41: Okay, kommen wir mal ein bisschen vor der Hollywood- und James Bond-Welt auf die Welt des Bernd Mertens.
00:04:48: Das ist ein steiler Weg.
00:04:50: Ganz viel lehrt da drin.
00:04:51: deswegen habe sich auch eingeladen von Ausbildung, Holzmechaniker, internationale Marken in die Selbstständigkeit.
00:04:58: Das sind alles so Themengebiete, die wir beleuchten wollen.
00:05:01: Lass doch mal anfangen!
00:05:01: Die Vita von Berndt.
00:05:03: Wo geht es irgendwie los?
00:05:04: Geht's eigentlich im Münsterland los?
00:05:05: Born and raised dort?
00:05:08: Es geht nicht im Münsternat los.
00:05:10: Aufgewachsen bin ich in einem kleinen beschaulichen Dorf zwischen Bremen und Bremerhaven.
00:05:18: Also jetzt nichts Spektakuläres.
00:05:20: Wir waren zwar Ferienort Aber ansonsten gab es da einen Schützenverein und eine Feuerwehr.
00:05:25: Und das war's dann schon fast, nicht?
00:05:27: Und zur Schule bist du mit dem Bus gefahren weil das auch nicht vor Ort war.
00:05:32: Ja aber trotzdem, das war wunderschöne Kindheit.
00:05:36: Die hat aber Grundlagen gelegt.
00:05:37: Das muss ich aber dazu aussagen, weil von mir ein seitiges lange Jahre eine Möbelfertigungsbetrieb gab.
00:05:46: Der existiert jetzt nicht mehr, schon lange nicht mehr.
00:05:48: Aber dort bin ich tatsächlich in dieser Holzschiene so reingekommen, auch über diese Prägung.
00:05:55: Das war der erste Job Holzmechaniker.
00:05:57: oder wie ging es los nach der Schule?
00:05:59: Ja ja, die Prägungen waren ganz klassisch dann Abitur und so und dann wollte ich schon eine Berufsausbildung machen und da ich auf meiner Kindheit das Thema Holz mit eingesogen habe, lag das nahe nicht.
00:06:15: Ich muss ganz ehrlich sagen, das hab' ich noch nie bereut, dass ich's gemacht habe.
00:06:17: also der Werkstoff, der gefällt mir immer noch sehr gut.
00:06:21: Und ja, aber nach der Ausbildung gab es dann halt die Entscheidung ob nun weiter im handwerklichen Bereich also zum Beispiel Meister oder Techniker ähnliches.
00:06:31: Oder aber in einem Hochschulstudium und das war damals eine Fachhochschule und so bin ich da nach Rosenheim, Bayern gekommen.
00:06:38: Okay vom Norden wirklich in den Süden?
00:06:41: Ja du, das war zu der Zeit schon ne ganz schnelle Umstellung!
00:06:47: Mögen mir die Bayern jetzt nachsehen, aber es fängt beim Brötchenholen an.
00:06:50: Wenn da ein Preuse steht und sagt er hätte gerne Brötchens und bekommt nichts und dann erstmal lernen muss dass der daneben ihm steht was bekommt aber Semmeln bestellt hat nicht.
00:07:00: das war so die erste Herausforderung.
00:07:03: Okay, die ist drauf gemacht.
00:07:04: Aber die herausfordernd glaube ich gibt es heute immer noch.
00:07:07: also wenn ich da unten irgendwie bin auch immer ein bisschen Anpassungsthemen der liebe Gerade hilft mir dann hoffentlich
00:07:13: aber ich hab's nicht bereut über null Komma Null.
00:07:15: Also das ist ja die.
00:07:17: Die ist jetzt eine technische Hochschule mittlerweile also extrem gewachsen und die haben damals halt war das Eine von zwei möglichen Ausbildungsstätten die im Bereich der gesamten Holzindustrie Möbelindustrie und so weiter halt möglich waren.
00:07:32: Und darauf haben und hatten immer noch die TH dort einen großen Schwerpunkt.
00:07:40: Okay, also das war Rosenheim?
00:07:42: Das war ein Studium.
00:07:42: was?
00:07:42: über drei, vier Jahre oder wie lange ging es?
00:07:45: Ja fünf Jahre.
00:07:45: Es war dann auch ein Auslandssemester dabei.
00:07:48: Dann habe ich mir noch eine Diplomsemester gegönnt.
00:07:53: Ganz offen!
00:07:53: Das war dann mein Einstieg in den ersten Job letztendlich.
00:07:55: Ich hatte Chance bei dem Unternehmen Bullthorpe-Krischensysteme die Diplomarbeit zu schreiben und über diesen Weg habe ich mich da eigentlich positioniert.
00:08:09: Weil dann zu dem Zeitpunkt nicht nichts verkannt war, erst mal woanders hingegangen aber dann innerhalb von fast gar nicht... das war relativ kurzfristig.
00:08:19: dann sechs Monate oder sieben Monate danach hatte ich ein Angebot vom Bulltop und da bin ich noch zehn Jahre geblieben.
00:08:29: Und dann direkt stärker in den Vertrieb rein oder Produktentwicklung.
00:08:33: Ich meine, mit so einem Studium ist ja dann alles wahrscheinlich wie möglich?
00:08:36: Ja, das Studium war halt Betriebswirtschaft.
00:08:39: Das ist sowieso ein breiter Baukasten aber ich bin dann direkt in den Verkauf eingestiegen also ganz klassisch.
00:08:49: Also ich bin angefangen als wie nennt man es heutzutage Regional Sales Manager.
00:08:54: Früher hieß es Vertriebsberater- oder Außendienstregional im Bayern.
00:08:59: Das zweieinhalb, drei Jahre gemacht.
00:09:01: Das wurde auch ganz gut gemacht.
00:09:02: und dann halt bin ich für die nach Hamburg gegangen in der Tat ne?
00:09:05: Und habe dann die nördliche Region da im Betreut.
00:09:09: und dann ging das auch nach zwei ein halb Jahren.
00:09:12: Dann gab sie die Chance dem die Verkaufs leitung dort wahrzunehmen Für einen Teilbereich von deutschland mit den Kollegen zusammen und Du weißt das war dann auch weiß gar nicht glaube ich nochmal zwei drei jahre.
00:09:28: Dann kam dann noch die Chance halt ins Ausland, im Ausland zu arbeiten.
00:09:33: Das war dann halt europäisch also England und Skandinavien wo ich dann halt eingesetzt war.
00:09:38: auch alles im Vertrieb Alles Kunden-Kundenbetreuung Händleraufbau CICA Im Store Umsetzung usw.
00:09:50: Ja.
00:09:50: und zum Schluss War es dann in der Zentrale dann als stellvertretender Vertriebslader bei denen.
00:09:55: Also so ging ja der Weg bei Bulldog hoch das war nicht recht recht schön, recht stringent.
00:10:01: Und war Bulltau?
00:10:02: War das auch zu der Zeit schon so eine starke Marke im Küchenbereich?
00:10:06: Also ich bin ja wirklich kein Küchenexperte oder so.
00:10:08: Ich kriege ein paar Einflüsse von Leuten die ich ganz gut kenne aus dem Segment.
00:10:12: aber so ne Marke, die kennt man halt.
00:10:14: War das da auch schon so stark und habt ihr es eigentlich ja sukzessive aufgebaut?
00:10:18: Ja, das war schon sehr stark!
00:10:20: Das war schon zu dem Zeitpunkt sehr stark.
00:10:24: Die ganzen Vorgänger haben da schon eine große Aufgabe gemacht.
00:10:27: Was super spannend war, das waren wir zum Schluss meiner Zeit.
00:10:31: Das war die Einführung eines neuen komplett neuen Möbelbau- also Küchenbausystems und das gibt es übrigens jetzt noch.
00:10:41: aber die Stärke und die Bekanntheit der Marke war damals schon sehr hoch.
00:10:46: Der Inhaber hat leider verstorben.
00:10:49: Gerd Bultop hat immer sehr viel Zeit und Energie darauf gelegt Bultop-Architekten anspricht, Inarchitekten, Architekten.
00:10:58: Also die klassischen Meinungsmittler.
00:10:59: dann sind.
00:11:01: und diese Verbindung der Architektur in Handel hat letztendlich auch im Markt dazu geführt, dass das ein sehr guten Ruf hat.
00:11:14: Und dann sagst du England Skandinavien, lass uns kurz mal eben die Ausflüge mal begleiten.
00:11:18: Wo war's denn?
00:11:21: Ja, also ich hab das allerdings von... Ich habe die Betreuung davon Deutschland ausgemacht.
00:11:24: Das war... Also ich bin dann immer regelmäßig rüber und es gab zu dem Zeitbau noch nicht so viele Standards.
00:11:30: Schwerpunkt war London und dann halt ein bisschen oben in Edinburgh und Glasgow und in Dublin.
00:11:37: Und ich habe dann rund um London das den einen oder anderen auch aufgebaut, dass vor Länder betreuen Country Management.
00:11:44: Da ging's dann auch neben dem eigentlichen Handelsansprache, Handelstraining, Weiterbildung, Coaching auch einfach nur Sparingspartner sein.
00:11:56: Auch dahin dass man mit den gemeinsam gemeinsamen Marketing-Aktivitäten, Ländermarketing-Akivitäten aufgesetzt hat als Budgets halt generiert vom Hersteller vom Handel und das da mit dem gemeinsam umgesetzt.
00:12:07: also schon sehr schön eine Menge an Freiheiten auch damals in dem Unternehmen.
00:12:12: Ja, das glaube ich.
00:12:13: Und auch da habe ich die Frage deutsche Küchenmarke, deutsche Küchebauer weltweit irgendwie bekannt England.
00:12:19: Ich hab lange Zeit in England selbst gelebt aber es ist nie so nicht so mit erlebt dass man so viel Wert auf So interview ja irgendwie legt außer einer klasse irgendwie abscale.
00:12:28: schon war das eine große Herausforderung diese marke da auch das ganze aufzubauen oder
00:12:35: Eigentlich nicht weil Weil du schon gesagt hast, im Premium- und Luxusbereich auch gerade da rund um London ist sowieso der Schmelztiegel.
00:12:46: Aber das zieht sich ja mittlerweile auch ins restliche Land rein.
00:12:49: Da ist dann schon eine Affinität.
00:12:53: oder wie soll ich sagen?
00:12:54: Eine Designbildung ist da!
00:12:56: Und da werden wissen die Leute mit gut gestalteten Produkten was anzufangen.
00:13:04: Da läuft sehr viel über Über Inarchitekten, Architekten dann in Verbindung mit dem Handelshaus.
00:13:10: Meistens ist das auch im Personal- und Union ja dass der Händler ein ausgebildeter Architekt oder Inarchitet war.
00:13:17: Ja aber das weiß ich nicht.
00:13:18: nein also die Markenbekannte war da war nicht so viel in Deutschland aber trotzdem gut.
00:13:25: Auch schon gut okay super!
00:13:27: Und dann war es also zehn Jahre Bulltorb und dann ging's weiter zu einer anderen weiteren großen Marke die man nicht mehr kennt.
00:13:34: Ja, der Wechsel war dann nach zehn Jahren in der Tat.
00:13:38: Und das war auch so ein bisschen verursacht durch einen ehemaligen Vorgesetzten zu mir von mir, der mich dort tatsächlich empfohlen hat.
00:13:46: Da bin ich ihm jetzt noch dankbar für und es war zum Mieleküchen.
00:13:51: Aber allerdings ist der Name dann Mieleköchen?
00:13:54: Zudem hatte Miele die Küchenmöbelproduktion halt abgegeben an einen Schweizer Konzern, Abonier Foster Holding in der Schweiz.
00:14:04: Und das war dann halt schon noch irgendwie Miele von außen hin, aber es war von der Gesellschaftsstruktur und der Inhaberstruktur völlig glasklar getrennt.
00:14:17: Das war ich da vielleicht fünf Jahre.
00:14:21: Da war der Schwerpunkt also auch schon die Abnabelung von dem eigentlichen, von den früheren Konzernen oder die Integration in die Schweizer Organisation.
00:14:30: gleichzeitig war da die Ambition von den Schweizerinnen in der Sparte, waren noch zwei weitere Küchenmöbelproduzenten.
00:14:37: Eine Forster, das waren Steilküchen auch ein spannendes Produkt und Piatty – das sind ganz klassische mit Holzwerkstoffen gebaute Küchen.
00:14:47: Und die wollte man dann so als Einstiegsprodukt dann auch in Deutschland einführen.
00:14:52: Das habe ich auch begleitet während der Zeit.
00:14:58: Dann am Ende kam dann halt noch einen Namenswechsel.
00:15:02: Die Namensrechte an Miele waren begrenzt übertragen worden und so mussten wir uns dann was einfallen lassen, wie die Firma zukünftig heißt.
00:15:12: Das ist natürlich in der Hohlinge gelaufen über den Spartenleiter mit externen Agenturen usw.
00:15:19: Und da hat man den Namen auf Warendorf umgestellt also der Ort wo auch die Produktion am Ende war.
00:15:27: Okay, aber ich wollte ja sagen das glaube ich.
00:15:32: Man hat zu mir den Markt immer so gesagt wir gehen jetzt von einem echt wahnsinnig bekannten brand hin zu einem null Bekannt.
00:15:45: und dann muss ich sagen da bin ich allen einen handelshäusern die damals damit am bord waren also echt sowas vom dankbar dass der großteil Die Stange gehalten hat und dabei geblieben ist, also da ist wenig weggebrochen.
00:16:02: Also die Worst Case-Szenarien, die ich damals oder überhaupt in der Geschäftsführung erstellt haben, sahen das schon ein bisschen anders aus nicht?
00:16:11: Das war schon echt gut!
00:16:14: Da hatte der Vertrieb dann als Bindeglied, da musste ja unheimlich viel kommuniziert gemacht werden wahrscheinlich weil auch als Händler denke ich jetzt kommt die Mieleküche, kommt da raus oder irgendwas... Jetzt kommt Warendorf.
00:16:25: Das hat ja wahnsinnige Implikation.
00:16:28: Es war auch so, aber wir haben das natürlich nie alleine.
00:16:33: Da war immer noch jemand in der Holding drüber, der das alles an seinem eigenen Interesse mitkoordiniert und angeschoben habe.
00:16:43: Wir haben da wie das losging Roadshows gemacht, die alle eingeladen haben das Konzept präsentiert.
00:16:49: Das war nicht nur einfach so der Markenswitch sondern es wurde der Auftritt des Logos Farbgebung, alles wurde halt neu gemacht und dahinter lag dann aber auch schon sichtbares Konzept.
00:17:02: Und das war auch der ausschlaggebende Punkt, dass sie gesehen haben okay da ist schon ein Plan dahinter, wir können den vertrauen.
00:17:10: Ja, aber stark!
00:17:10: Aber die Kollegen, die draußen wirklich unterwegs waren klassisch im Außendienst, die haben keine einfache Zeit gehabt?
00:17:16: Nein, da waren natürlich viele Unsicherheiten da.
00:17:20: ja ganz klar Man muss sich das nicht vormachen, wenn du egal wo im Verkauf einen starken Markennamen dabei hast dann sind bestimmte Argumentationsketten einfach kürzer.
00:17:36: Schön ausgedrückt!
00:17:37: Ja es ist in der Natur der Sache und klar musst du trotzdem noch gut sein, indem was du tust weil mit der stärksten Marke kannst mit der schlechten Promotion alles verbrennen, oder du selber das alles verbennen.
00:17:52: Man muss schon zusammenpassen!
00:17:55: Aber das war in der Tat eine Herausforderung ja?
00:17:57: Das glaube ich.
00:17:58: So und da gab es noch eine Station auf einer anderen sehr starken Premium-Marke auch irgendwie im Äthülierbereich aber mehr so für die Ohren.
00:18:05: Ja
00:18:05: genau wie jetzt du sagst ist jetzt eigentlich unangenehm weil ich habe ja im Wettbewerber gerade im Ohr
00:18:12: Gut, aber das ist nicht so wild.
00:18:14: Zu wem bist du gegangen?
00:18:15: Ich
00:18:15: habe da gestern auch darüber nachgedacht ob ich meine BNO-Soffsetze... Jetzt ist es zu spät!
00:18:20: Aber egal, nein!
00:18:21: Wie du dachtest, das war Bayern Urlusson und das war für mich... Ich hatte dazwischen drin noch mal einen kleinen Step gemacht im Innenausbau und das ist leider nach einer kurzen Zeit aufgrund einer Insolvenz kaputtgegangen und dann hatte ich die riesen Chance dass sich bei BNO Bereitsleitung für Deutschland und Österreich halt bekommen habe.
00:18:41: Und war zu dem Zeit war da schon, das war für mich schon eine große Herausforderung.
00:18:46: Es war auch echt spannend ganz anderes.
00:18:49: Ja, wie soll ich sagen?
00:18:50: Ist immer noch Consumer-Guts.
00:18:52: aber das Eine war Küche Möbel ist eher langlebig von den Entscheidungswegen her und Consumer-Elektronik ist ja wahnsinnig schnell!
00:19:00: Das war eigentlich der Spannende bei der ganzen Geschichte.
00:19:02: du konntest also auch im Vertrieb mit kurzfristigen Maßnahmen Kurzfristigen Dingen direkt beeinflussen, also Absätze beinflussten.
00:19:14: Das war schon stark.
00:19:16: Gut das haben die BNOS halt denisch auch bis zum Exzess durchgezogen.
00:19:21: Das machen sie jetzt immer noch.
00:19:23: Es werden so die Quartalsende halt anrückte und man ein bisschen korrigieren musste.
00:19:30: dann waren genau irgendwelche Aktionen genau das Richtige dafür.
00:19:35: Aber es
00:19:35: ist sehr professionell.
00:19:36: Sehr professionell auch von der Zusammenarbeit mit dem Handelshäusern, von Marketing-Konzepten, Vorlagen, Training im technischen Bereich, im kaufmännischen Bereich und im Marketing.
00:19:53: Irre!
00:19:54: Also das haben die schon verdammt gut drauf.
00:19:56: Das war für mich eine wahnsinnig leere Zeit.
00:19:59: Das glaube ich, ist wahrscheinlich auch sehr stark selektiver Vertrieb.
00:20:03: Man
00:20:03: überschwemmt
00:20:04: ja nicht den Markt jetzt mit B und O als Premium-Marke, sondern wie muss man sich das vorstellen?
00:20:10: Ja, sehr, sehr selektiv.
00:20:13: Allein als Premium Luxusmarke brauchst du da natürlich auch als Handelshaus einen gewissen Markt, den Du bedienst.
00:20:24: Anforderung vom Hersteller zu erfüllen.
00:20:26: Die kosten halt auch mehr Geld als voran.
00:20:28: das vielleicht.
00:20:28: und da es ist eigentlich sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass so ein Nähmung geben ist.
00:20:33: also der eine stellt ihr ein gewisses Marktvolumen zur Verfügung und der andere schaut halt, dass er so wie der Herrsteller das gerne hätte das halt präsentiert.
00:20:44: Also sehr selektiv ja Es geht doch nicht anders weil Da ist viel zu viel Zeit drin und noch Energie in der Ausbildung der Leute.
00:20:53: Das ist gar ungegeben.
00:20:55: Mit selektiver Vertrieb komme ich her, also das habe ich halt seit Bulltops so gelernt im Prinzip.
00:21:01: Ja, ich finde es ganz interessant.
00:21:02: mir sagt er neulich mal jemanden Vertriebsleiter mit dem ich sehr viel kommuniziere der vorher, der einmal bei einer Fahrradmarke war die ich sehr spezialist, so kann man schon sagen Rennrad irgendwo auch ein bisschen oberes Regal gibt natürlich unterschiedliche.
00:21:17: Also ich fahre nicht dass Ist egal, also ist eine gute Marke stark.
00:21:21: Und er war damals eben als Vertriebsleiter dort und habe ich ihn so gefragt, war doch voll geil mit den Händlern?
00:21:25: Er sagte du bist mehr wie ein Anwalt manchmal so ein bisschen unterwegs.
00:21:29: Also das ist gar nicht so sehr vertrieb sondern du gibst ja schon auch sehr stark vor wie was auszusehen hat und welche Anforderungen man eben als Hersteller eben auch hat und gibt die weiter.
00:21:40: und dann ist es ein bisschen nicht so stark verkaufen.
00:21:43: soll man auch etwas mehr moderieren dass irgendwie unterzubringen?
00:21:46: war das ähnlich?
00:21:48: Ja, also was heißt moderieren?
00:21:49: Es ist natürlich schon klar.
00:21:50: Du hast deine Anforderungsportfolio und da gibt es dann must-have Sachen die müssen einfach umgesetzt werden.
00:21:58: das ist mandatory.
00:21:59: Da geht nichts drum herum und da kann man natürlich darüber diskutieren.
00:22:03: aber am Ende wenn dann so ein Vertrag und Händlervertrag mit dem Hersteller unterschrieben wird ist das eine Verpflichtung auch vom Handelshaus Aber auch gegenseitig.
00:22:11: ja Die andere Seite hat ja auch einige Dinge drin stehen die sie dann halt verspricht Und das muss natürlich auch gehalten werden.
00:22:18: Also da bist du natürlich schon dann jemand, der das auch vertreten und auch argumentieren muss.
00:22:24: Und auch aber den Nutzen aufzeigt über dem Investor.
00:22:28: Das sind ja teilweise dann Investitionen.
00:22:31: Es ist langläufer.
00:22:33: Das ist nicht so nach dem Motto jetzt machen wir mal ein Geschäft auf.
00:22:39: Ja, planen wir auf zwölf Monate und danach schauen wir weiter.
00:22:42: Nein!
00:22:43: Die Business Plane dort, egal ob es Bulldog oder Bang & Olufsen war, die waren auf drei fünf Jahre vorgeplant also so weit wie man's konnte.
00:22:52: Und nur so gehts aber auch.
00:22:55: Also das ist genau wahrscheinlich ähnlich sein.
00:22:58: Ich meine ich habe das bisher im Premium Bereich eigentlich sehr oft zurück kennengelernt dass die Unternehmen so arbeiten.
00:23:05: So, und dann war das so ungefähr fünfzehn-zwanzig Jahre irgendwo auch in der Vertriebsleitung für Premium Marken viel natürlich über Außendienst.
00:23:13: Wie hat sich so in dieser Zeit eigentlich dieses ganze Thema Außentienst irgendwie verändert?
00:23:17: Vom Falkatlas zum Handy oder wie... Ja, auch!
00:23:21: In meinem Falle la, ich bin ja leider schon ein bisschen weiter im Jahrgang.
00:23:25: Nee nee klar, den Falkatlats kenn' ich sogar noch.
00:23:30: Aber gut, ja klar ist sich da viel verändert.
00:23:32: also mit dem Möglichkeiten der Technik Wenn man daran denkt, irgendwann gab es halt Mobiltelefon.
00:23:39: Also das war erst eingebaut im Auto und dann konnte man das super mitnehmen.
00:23:44: Und jetzt ist sowieso nicht mehr wegzudenken.
00:23:46: Es ist ein kleiner Computer da läuft so viel drüber genauso wie den Navigationssystem.
00:23:50: aber das sind ja alles Hilfsmittel.
00:23:51: die haben dann die Arbeit halt... Haben wir als Zeit gebracht um dich auf andere Dinge dann zu konzentrieren.
00:23:57: am Ende.
00:23:57: also das ist so genau so wie heute.
00:24:00: auch haben wir vorhin kurz mal durch philosophiert mit KI und so.
00:24:04: ich sage genau das gleiche.
00:24:06: Aber die Herangehensweise, es passiert natürlich mit den neuen Medien auch etwas anderer Arbeitsweisen.
00:24:13: Das ist bei mir gut, jetzt habe ich noch eine Rolle.
00:24:16: aber natürlich nutzt man ab und zu mal im Videocall oder eine Präsentation vor der Kamera über irgendwelche Produktdetails oder eine Abstimmung muss nicht wegen jeder Kleinigkeit dann mehrere Stunden reisen.
00:24:33: viel Geld um Zeit.
00:24:34: Riesem
00:24:35: Foto!
00:24:37: Ich glaube, es ist auch wesentlich vorbereit.
00:24:39: Der Anspruch auf einen Termin ist auch höher geworden.
00:24:44: Es gab mal eine Zeit... ich will die gar nicht wieder herreden, nicht?
00:24:46: Aber ein schöner Redner, da konnte man einfach so mal reinschneiden und dann hat man vielleicht eine halbe Stunde gekriegt und netten Plausch gehabt ist heute fast logo.
00:24:57: also die leute versuchen selber egal ob in handel architektur ihre zeit zu effizient wie möglich zu nutzen.
00:25:05: und da bist du wenn du da einfach hinkommst.
00:25:06: das ist ja auch unprofessionell für dich.
00:25:09: also dass die wollen dich eigentlich nicht sehen.
00:25:13: Und ich meine auf eine netter gelb ist.
00:25:17: aber es ist jetzt gerade kein bedarf und ihr habt sich am schirm oder wenn bedarfes rufen sie dich und dann musst du halt kommen, das hat sich schon etwas verändert.
00:25:25: Okay, verstehe.
00:25:26: Veränderungen gab es dann auch in den Jahr zwanzigsechzehn?
00:25:27: Ging's dann für dich in die Selbstständigkeit?
00:25:29: Ja genau das war ehrlich gesagt so ein bisschen aus verschiedenen Einflüssen.
00:25:36: zum einen gabs bei dem schönen Hersteller Bayern Olufsen ja auch mal ab und zu mal eine Restrukturierung der Umstrukturierung.
00:25:42: ja man hat zu dem Zeit auch Spaten abgegeben und veräußert.
00:25:48: Das Unternehmen ist gern gesund.
00:25:49: Also ich will da jetzt nichts der Richtung andeuten, nicht?
00:25:52: Das war halt die Zeit, dass man bestimmte Spaten dir nicht unbedingt... Da war Audio-Automotive.
00:25:59: also in vielen Fahrzeugen sind dann bang an Osten Technik verbaut.
00:26:03: Die ist abgegeben worden oder Medizintechnik und so was alles.
00:26:07: Dann gab es die Kernsparte wo ich war und B&O Play.
00:26:11: das waren die ganzen Kopfhörreportatlinge Und da hab'n halt gemirrt, da hat man halt auch zusammengeführt ... in dem Zuge bin ich da raus.
00:26:19: Und dann wieder so kam, mein... Ich war schon im Münster-Familie,... Ja?
00:26:23: Das Office damals bei BNO war im Pullach beim München,... ... das heißt, ehrlich gesagt, ich war am Montag bis Donnerstag oder Dienstag bis Freitag weg.
00:26:33: Entweder im Markt oder unten.
00:26:36: Und da kamen auch schon ein paar Gedanken bei mir hoch und dann habe ich gesagt okay,... ... ehemaliger Kollege von Bulldop hatte mich dann angesprochen,... Er hatte damals auch, er hatte damals Walko Cine.
00:26:49: Einen von den Herstellern, die ich jetzt wieder vertrete im Deutschland aufgebaut und suchte auf Sicht Nachfolger.
00:26:56: Und so bin ich in diese Abenturgeschichte reingekommen weißt du?
00:26:59: Weil zu dem Zeitpunkt... Ich habe dann irgendwie auch in den Bewerbungsprozessen da war nix dabei!
00:27:05: Und irgendwann, ich weiß nicht, ich bin dann so, ich werde dann auch... Habt vielleicht nicht so gerade sich riesen Geduld.
00:27:09: immer ja haben meine Freunde zu gesagt Bert brennt ja nichts an, war doch noch sechs Monate.
00:27:16: Und dann habe ich das gemacht.
00:27:20: und so bin ich in diese selbstständige Tätigkeit reingekommen als mit Agentur und es fingen mit diesem einem Hersteller an und der hat dann in der Gruppe dann auch andere Produkte gehabt da.
00:27:30: die wurden zum Teil mir dann auch übertragen.
00:27:36: So bin ich gestartet und habe danach nach meinem Portfolio aufgebaut.
00:27:39: Da war natürlich dann das Glück, dass da schon ein Bestand da war.
00:27:42: Das muss ich sagen also von null ist er schon echt hartes Brot.
00:27:47: Muss man sich überlegen finde ich rückblickend.
00:27:51: Aber trotzdem ist es ja eine unheimliche Umstellung.
00:27:53: Also du kommst sein Premium Vertrieb Top Marken Personalverantwortung Management Funktionen Länderübergreifend und gehst halt den Schritt in einer kleinstmögliche Einheit.
00:28:06: Erst mal als Mann-Wenn-Show, so gesehen.
00:28:10: Ich wollte auch...
00:28:12: Wie hast du das für dich gemeistert?
00:28:13: Das ist für
00:28:14: mich
00:28:14: die Frage!
00:28:15: Mein Gott, mental war das jetzt nicht das riesen Ding.
00:28:18: Natürlich hat man ab und zu... Ab und zu kommt natürlich immer in so einer Phase auf bei mir den letzten Jahren.
00:28:24: Mein Gott Bernd, bewerb dich wieder.
00:28:27: Dann hast du einige Sorgen vielleicht weniger oder auch nicht.
00:28:30: Du hast ja andere.
00:28:33: Das weiß man nicht, aber das war es nicht das Thema.
00:28:36: Ich wollte wieder zurück in die Einrichtung.
00:28:40: Ich will sehr gerne auch wieder in diese Küchenthematik rein.
00:28:45: Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und ich wollte wieder in ein Produkt dann aber eher selbstständig Möglichkeit haben andere Kollektionen ergänztes da damit einzukleiden im hochwertigen Premium Bereich mit einem Produkt arbeiten in dem Segment.
00:29:02: Und klar, wenn du da als Führungskraftlanger unterwegs warst bist du auch verwöhnt.
00:29:07: Da hast du dann irgendwo einen Personalmann gehabt der hat dir bestimmte Dinge halt unterstützend geliefert oder du hast eine IT gehabt.
00:29:16: Das war für mich ein Riesending.
00:29:18: also das ist halt keiner die nur mal eben schnell anrufst und sagt ich bin jetzt zwei Tage weg.
00:29:23: könnt ihr das bitte noch richten?
00:29:25: Nee es nicht!
00:29:26: Du sitzt halt selber den Tag da musstest sehen dass es irgendwie richtig ist.
00:29:30: Das hat dann schon genervt manchmal, aber ja ist so.
00:29:33: Aber muss man eben auch durch.
00:29:34: Also ich weiß das noch sehr gut als ich bei DL rausgegangen bin und ob das Familienunternehmen übernommen.
00:29:39: und am meisten fehlt mir oftmals meine McKinsey-Berater die ich irgendwie bei der DL war, wo man immer so Sachen hingeben konnte mach mal hier was, mach mal da was, irgendwie sowas.
00:29:51: Die brauchte ich nicht mehr, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:29:53: Aber es gab natürlich eine andere Welt in die man reingeht klar!
00:29:58: Ja, aber du, ich war dann auch so, weil das Eingang sagte.
00:30:03: Also reißen ist ja... Das wird dazu.
00:30:05: Es ist okay!
00:30:05: Aber wenn der Zweitwohnensitz dann auch immer ein paar Anderes ist, irgendwann nervt es schon.
00:30:12: So, also egal.
00:30:14: und jetzt, dass Mithil war gut insofern, weil ich auch recht Italien-Affin bin und eigentlich das Land die Menschen deren Designkultur und deren Designqualität auch schätze.
00:30:29: Nicht nur vom Design her, sondern auch vom Handwerklichen hier.
00:30:32: Da sind Dinge die dort in Italien handwerklich existieren... Die Hassbrüche in Deutschland, die musst du schon suchen mittlerweile.
00:30:40: Das fängt mit Glaskunst an zum Beispiel.
00:30:43: Morano also diese klassischen Glasbläser.
00:30:46: Sowas in der Art wüsste ich nicht wo wir sowas in Deutschland haben oder Holzarbeiten Intasien, Schnitzereien.
00:30:55: Das gibt's bei uns auch ja aber es ist in Italien schon noch sehr breiter aufgestellt.
00:31:01: Lederverarbeitung – auch so ein Thema haben wir auch noch!
00:31:03: Aber hier haben wir mal wesentlich mehr gehabt.
00:31:06: also das sind schon Dinge wo das Land auch dann Spaß macht und wo das dir so eine Menge zurückgibt.
00:31:13: dann in der täglichen Arbeit.
00:31:14: Okay, sehr spannend.
00:31:17: Dann lass'n mal bisschen jetzt auf das heutige Business auszukommen denn Das Format hier heißt Handelsvertreter Heroes, weil Handels-Vertretung ist der Vertriebsweg.
00:31:28: Bei dir geht es ja sehr stark um den Thema Marktentwicklung und auch Business Development in so einem Premiumbereich.
00:31:34: Ich verkaufe jetzt mal eine Marke irgendwo hin oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:31:38: Nimm uns ein bisschen mit in deine tägliche Welt, auch wie das funktioniert, Premiummarken unterzubringen.
00:31:43: Du hast ja unterschiedliche Zielgruppen, Industriepartner, Architekten der Handel.
00:31:48: Wie ist die Welt so gestrickt von dem Bernd heute?
00:31:52: Also wenn ich da so einen Mandat übernehme, dann gucke ich mir natürlich schon an wie sind die jetzt da und wo wollen wir gemeinsam hin?
00:31:57: Und das wird natürlich dann irgendwann ab, klar in den Gesprächen.
00:32:00: Wird das abgestimmt?
00:32:02: Entschuldigung, da gibt es ein groben Businessplan also kein riesen Ding sondern kurze Knappen mit ein paar Stichpunkten.
00:32:10: Woher haben wir vor?
00:32:12: In welche Zielgruppe wollen wir rein und wen sprechen wir wie an?
00:32:15: Die Umsetzung liegt dann bei mir.
00:32:18: Klar, mit ausgearbeitet wird das gemeinsam.
00:32:20: Mit dem Hersteller damit auch aus hundert Prozent auch committed ist.
00:32:23: aber die Umsetzung liegt bei mir.
00:32:25: und dann habe ich mittlerweile meine Das meistens der Staat.
00:32:29: ja Ich hab mir eine ziemlich gute Datenbank aufgebaut Jetzt noch nicht bei Rapsoby André vielleicht nicht Aber so viel von CRM das nutze ich schon länger Und da kann ich halt sehr schön ausselektieren ... nach unterschiedlichen Zielgruppen, Handel im Bereich Möbel-, Küchebad- oder Architektur dann auch im Bereich Außen, Innen und so weiter.
00:32:52: Und du...und dann geht's los mit klassischen Informationen an dem Markt,... ...dass das jetzt bei mir unter der Fütiche ist.
00:33:02: Das geht dann über meine Pressekontakte.
00:33:04: Ich mach' das ja alles selber!
00:33:05: Ich bin ja auch meine PR-Agentur am Ende, ne?
00:33:07: Ja klar, ja.
00:33:07: Und Mailings möglichst dann oder am Anschluss dann halt.... Nachfass-Telefonate, bestenfalls ist eine Antwort gekommen.
00:33:18: Von aus dem Mehlings raus und dann wenn es weitergeht Termine und dann geht's erst ins Produkt grobe Übersicht und dann auch in Investitionen und mögliche Renditen Anforderungen besucht beim Hersteller nochmal gegen Besuch und dann wird es hoffentlich los.
00:33:38: das ist schon Teilweise lange, also wenn ich jetzt von vom Küche beispielsweise spreche ist das schon ein Zeitraum der läuft dann.
00:33:45: Vom Erstkontakt bis dann irgendwas steht locker.
00:33:49: achtzehn Monate also zwölf zwölft bist du schnell da muss wirklich alles flutschen.
00:33:55: aber das ist schon immer eine zeit und Das mache ich, so versuche auch die anderen Marken dann zu bearbeiten.
00:34:03: Jetzt ist nicht jeder da ein Hersteller und den ich bei mir im Portfolio habe der sowie die Küchenmarke auf eine Darstellung im Shop verwirklichen kann.
00:34:16: Jeder hat allerdings alle haben gewisse Corporate Identity Ideen Kompetentarchitekturvorgaben, was und wie präsentiert werden soll.
00:34:25: Egal in welcher Größe, ob es nun auf zehn Quadratmeter am Ende ist oder ob da... ...fünfzig- oder hundert Quadratmetern hinterher genutzt wird.
00:34:33: Das haben sie schon alle gemeinsam!
00:34:36: Und dann habe ich das Portfolio... Also muss mich einbremsen wenn die abschweißt.
00:34:40: Gut,
00:34:40: alles gut!
00:34:41: Dann hab' ich das portfolio irgendwann so aufgebaut dass ich gesagt habe ja Ich möchte handeln, daher komme ich.
00:34:47: Da kenne ich nicht gut aus aber Ich brauche ja auch die ganzen Leute, die halt irgendwann sagen hier lieber Kunde ich plane für dich das Haus und kann dir aber auch Unterstützung geben im Bereich der Einrichtung.
00:35:00: Und dann ist ein Architekt.
00:35:02: So und dann sollten die möglichst die Produkte, die ich habe auf dem Schirm haben.
00:35:08: Wir haben vom Bülthaupt gerade gesprochen.
00:35:10: wir haben es natürlich über Jahrzehnte par excellence gemacht und das ist auch eines deren Erfolgsgeheimnisse gewesen.
00:35:16: und dass versuche ... in meinem kleinen Umfeld auch zu kopieren.
00:35:20: Also ich spreche dann auch Architekten an und
00:35:22: frage, ob...
00:35:24: ...ich die Zeit bekomme, mein Portfolio einmal vorzustellen?
00:35:26: Also entweder sperrpunktmäßig oder dann halt gesamtheitlich.
00:35:31: Und das Portfolios ist, wie ich sagte gerade, ist irgendwann aus der Küche erwachsen.
00:35:36: Das ist immer noch so.
00:35:37: Dann habe ich als ergänzende Schiene Outdoor-Produkte also Möbel und auch eine Outdoorküche.
00:35:45: Weil das ist ja eher ein saisonales Thema.
00:35:47: Und im Einrichtungsbereich habe ich dann die Küche jetzt frisch ergänzt mit einer Geräteserie.
00:35:54: Signature Kitchen Suite, so ein bisschen Werbung darf ja sein nicht?
00:35:57: Premium Marke von LG und also auch internationaler Konzernemittagoren.
00:36:02: das ist mir übrigens aufwichtig dass meine Partnerunternehmen mir nicht irgendwann absagen So aus Gründen, die ich gar nicht zu verantworten habe.
00:36:10: Da schaue ich dann natürlich auch drauf weil auf der anderen Seite ich das nach außen ja auch empfehle und dann irgendjemand da steht der sagt Ja Ich investiere jetzt hier mein Geld Und wenn ich dann so wenn ich Dann halt nicht sauber im Vorfeld Also kein soliden Partner im Hintergrund habe dann fällt es am Ende auch auf mich zurück.
00:36:31: André
00:36:31: Vollends mehr definitiv deswegen Augen auf bei der Herstellerauswahl.
00:36:37: Und du sagtest ja gerade noch so das Thema, wie ich daran gehe.
00:36:41: Ich habe jetzt eins, weil ich mich da auch ein bisschen weiter aufstellen wollte.
00:36:47: Das ist...ich hab' jetzt eine Partnerschaft eingegangen mit einer Organisation die heißt EMEA Associated Partners und wir haben keine Riesenorganisationen sondern es ist einen loser Zusammenschluss von altgedienten Managern teilweise noch im Management Job Oder halt jetzt dann so Freelancer und so wie ich die halt Konsulting-Aufgaben übernehmen.
00:37:08: Und das im Bereich der Consumer ... gut, also da sind auch weiße Ware dabei.
00:37:13: Das ist dann so diese ganze Waschmaschinengeschischfühler und sowas alles.
00:37:17: Aber es sind auch Elektronikpads dabei, aber auch teilweise Möbel dabei.
00:37:21: Und dass ist dann jetzt jüngst ein Kind, wo ich mich jetzt mit engagiere!
00:37:27: Okay, sehr spannend.
00:37:28: Aber Kernbereich ist weiter in Küche?
00:37:30: Ist das so der Fokus und die anderen sind so als starke Satelliten, die ja alle... Also für mich passt das irgendwie alles zusammen als Laie mit dabei aber es gibt ja oftmals immer noch einen Kern.
00:37:41: Ja, der Kern ist schon da, ist auch mein Herz.
00:37:45: Da ist der Kern!
00:37:46: Und das geht mir auch am leichtesten von der Hand.
00:37:49: Das ist manchmal so was man auch gerne mag halt auch sehr flutscht Das ist schon der Kern.
00:37:58: Ich bin auch glücklich darüber, ich habe aber auch von dem Hersteller Walko Cine – das dachte man auch mal genannt werden – einen guten Vertrag.
00:38:08: Ich mache für die die deutsche Agentur und das weiß ich schon sehr zu schätzen, dass sie diesen Markt übertragen bekommen haben.
00:38:19: Ich vernachlässige keinen.
00:38:21: Es gibt dann natürlich eine Wertung, auch umsatzabhängig logischerweise ertragsabhängige.
00:38:26: Du kennst das Thema ja?
00:38:28: Ich kenne also ich habe da auch schon mal so ein Tool zur Verfügung gestellt.
00:38:31: genau genauso ist es und in der Art und Weise denke ich auch
00:38:37: okay Lass mal bei den Punkten ein bisschen bleiben, die Verbindung zwischen Handelsvertretung, Handelsagentur und Partnerschaft lieferanten Hersteller.
00:38:45: Weil du kennst ja beide Seiten jetzt auch sehr gut.
00:38:47: also kommst aus der Managementrolle damals Außendienstorganisation.
00:38:50: Habt ihr damals auch mit Handelsvertretern zusammengearbeitet oder waren es eigentlich immer nur eigene?
00:38:56: Nein wir hatten ... Nee das waren eigene.
00:39:02: Obwohl dann in der Organisation in anderen Märkten waren schon Handels Vertreter Also gerade auch bei Bulldog, in meiner ersten Phase.
00:39:12: Bei Bulldog war ganz am Anfang auch nur mit Handelsvertretern gearbeitet.
00:39:15: Das war aber weit vor meiner Zeit und dann sind sie sukzessive halt auf Angestelligungen.
00:39:21: Aber ich kenne da noch die Phase wo im Ausland Handels Vertretung unterwegs waren.
00:39:25: ja Ja, ja.
00:39:26: Worauf ich so hinaus will ist... Du sagst das gerade schon mal angekündigt aus deinem Portfolio irgendwie aufgehört?
00:39:30: Was sind die ein zwei Aspekte?
00:39:32: mal auch früher grade hier hören eine ganze Menge Leute zu, die gerade was aufbauen also sich überhaupt erstmal in diese Richtung bewegen.
00:39:39: Was sind so ein zwei aspekte bei der Hersteller-Auswahl für dich eigentlich so entscheidend sind?
00:39:44: Das eine sagt es gerade natürlich so international dass ein gewisser Standing da ist, dass du weißt sie sind auch hoffentlich in sechs oder zwölf Monaten noch am Markt.
00:39:51: Das ist so das Eine!
00:39:53: Was sind sonst noch Punkte die für dich wichtig sind?
00:39:56: Gut, die Wirtschaft für die Solidität auf jeden Fall.
00:39:59: Dann war mir zumindest wichtig also nicht irgendwo mit etwas anzufangen wo ich überhaupt keine Ahnung von habe.
00:40:08: Also nach dem Motto Ich springe jetzt mal ins kalte Wasser und baue da jetzt so die super Geschmacklücke auf oder schlust die auf?
00:40:18: Weiß ich nicht.
00:40:20: wenn man eine riesige Organisation im Hintergrund hat dann geht das vielleicht alles und auch genug Budgets und so durchhalten kann Vielleicht das mag ja sicher alles gehen, viele Marken groß geworden.
00:40:28: Aber nein!
00:40:29: Ich bin dann also auch schon in der Branche geblieben und bei dem Themenkomplex gebliebt den ich kann.
00:40:35: Das ist verkaufen, dass es Handelshäuser betreuen, begleiten, Märkte aufbauen.
00:40:43: Da heißt ja nicht irgendwo, dass du irgendwie wie wild wie eine Gießkanne platzierst sondern du machst dir auch Gedanken darüber, welcher Volumen ist irgendwo für das Produkt?
00:40:52: Und was verträgt der Markt an Absatzstellen dann in der Region?
00:40:57: und das musst du nach außen wiederum irgendwo in Zahlen einkleiten können.
00:41:02: Das ist ein Rüstzeug, das habe ich einfach mitgenommen.
00:41:05: Ich hab natürlich auch weil ich hier in der Bornstuhlange unterwegs war recht schnell offene Türen die du dir sonst halt wirklich mit Kernearbeit erarbeiten musst.
00:41:16: Es wird oft unterschätzt aber es ist viel wert wenn man irgendwelche Zugänge schon mal hat.
00:41:21: Weiß
00:41:22: ich
00:41:23: nicht, ob das jetzt beantwortet ist.
00:41:25: Ja, definitiv.
00:41:28: Ach so und ganz wichtig hier die Familie muss dahinter stehen andere.
00:41:31: Das ist doch nicht.
00:41:33: Ja klar gut sowieso bei der Selbstständigkeit alles dass schon.
00:41:37: ja ohne ohne das geht's irgendwie nicht.
00:41:38: oder wird es noch mal schwieriger?
00:41:41: Ja
00:41:43: du lass mal noch jetzt weil auf HVH wollte ich meist zu sprechen kommen.
00:41:48: Ich habe ein Thema mit HVHS immer mal irgendwie dabei und ich hab es eingangs gesagt wir haben uns Wir haben uns im Bayerischen Wald eigentlich erst so richtig irgendwie mal kennengelernt.
00:41:57: Vorher haben wir mal telefoniert und mal gequatscht oder sowas, aber dann war das Active Camp Anfang Mai und ich war froh der Bernd hatte sich angemeldet und dann kam es zu da rein.
00:42:06: Das war die erste richtige Erfahrung.
00:42:09: Erzähl mal ein bisschen was ist da irgendwie passiert für dich persönlich an diesen zweieinhalb Tagen?
00:42:14: Die wir in der Schnitzmühle zusammen verbracht haben?
00:42:17: ja du andere Ich bin da ja hingefahren.
00:42:19: Ich weiß gar nicht, ob ich eine Erwartungshaltung ... Ich war ziemlich frei.
00:42:22: Ja?
00:42:23: Ich bin aber auch ziemlich gestresst gekommen, weil ich wie immer auf den letzten Drücker irgendwo weggekommen bin.
00:42:27: und also griesen Lob an euch, ne?
00:42:31: An die Organisationen.
00:42:33: Ihr habt die Leute gleich zu Anfang erst mal runter geholt.
00:42:37: Das war deine Kanu-Tour.
00:42:39: Es war Gold wert!
00:42:41: Weil man ja komplett auf einmal woanders geistig war und konnte richtig gut wechschalten.
00:42:46: Und dann habt ihr das vom Programm so aufgezogen, dass sie sagen muss Inhaltlich auch mit den Referenten die du da hattest.
00:42:53: Oder du selber ist egal, aber das ganze Themenkomplex der war halt für mich zumindest sehr bereichernd und ich habe da am Ende dann während er darüber gesprochen oder so ein paar Ideen und Maßnahmen mitzunehmen wie man umsetzt.
00:43:13: Das war jetzt nichts außer Luft gegriffenes von alles ganz pragmatische Dinge bei vielen von denen Und auch bei mir.
00:43:21: Das hat mir sehr viel gebracht, professionell und persönlich.
00:43:25: Man muss eins sagen, die Teilnehmer, die da waren, kommen natürlich alle aus dem ehemaligen Umfeld.
00:43:31: Also das bringt dann auch schon viel weil jeder kann schnell an die Themen andocken, die jedem umgeht.
00:43:39: Gut, da sind viele dabei gewesen, die in einer größeren Organisation überhaupt im Hintergrund haben.
00:43:46: Aber es war noch ... Leute dabei, die als Freelancer als Solo-Kämpfer dabei sind.
00:43:50: Und die Mischung ist schon spannend.
00:43:54: Schön!
00:43:55: Das freut mich ja gerade für jemanden der beim ersten Mal mit dabei war.
00:43:57: Wir haben ja auch eine ganze Menge Wiederholungstättern, die irgendwie durchs vierte Camp gegangen sind jetzt auch im November ins fünfte reingehen aber gerade für jemals von außen.
00:44:05: Da stelle ich mir immer die Frage wie wirkt das?
00:44:07: Weil es gibt natürlich irgendwie so einen sehr starken Kern.
00:44:11: Ist man da erstmal so außen vor oder war die Integration lief das eigentlich ziemlich schnell?
00:44:15: Okay also ich denke mal So wie man im Wald hineinruft, sage ich immer kommst du oft dann wieder dir entgegen.
00:44:21: Aber das hängt auch um einen mit einem Server ja zusammen ob man nun so wenig auf den ein oder anderen zugeht sich zumindest erst mal vorstellt und dann irgendwie versucht da so eine Kontakt zu kriegen.
00:44:31: Und so findest du aber gut klappt letztendlich wie normal?
00:44:35: Auch durch die Moderation also das was man gemeinsam gemacht hat am Anfang dass damit fallen natürlich denn auch So Hemmschwellen weg.
00:44:50: War ja nicht witzig.
00:44:50: oder habe ich daran denke die Kenterei da das Feuer?
00:44:54: Ja stimmt, da war auch was irgendwie klar.
00:44:56: Da gab es natürlich auch einen kleinen Effekt.
00:44:58: nochmal wie das immer beim Karnhof waren ist.
00:45:00: aber da wollen wir nicht weiter darauf eingehen.
00:45:02: Aber wichtig war ja auch.
00:45:03: also wir treffen uns dann nicht für so eine Camps einfach nur um zu philosophieren sondern es soll ja danach in der Umsetzung gehen.
00:45:10: Darf ich nicht ganz spannen, was waren so für dich Punkte?
00:45:12: Und jetzt die letzten drei Morte ist ja auch Umsetzungseite.
00:45:14: Hier irgendwie auch ein bisschen etwas passiert haben wir eben darüber gesprochen.
00:45:17: Du ja, die Kollegen und ihr habt mir da während der Zeit die Augen geöffnet das Ich als ganze Thema Was Sichtbarkeit in den sozial Social Medien also völlig unterbelichtet unterwegs gewesen bin Ja und Jetzt aber Licht ins Dunkel gebracht Aber aufgezeigt, dass das jetzt alles kein Hexenwerk ist.
00:45:38: Und das war auch einer meiner eigenen gestellten Aufgaben, dass ich einfach versuche dort sichtbarer zu werden und da habe ich das mitgenommen was wir da besprochen haben, was mir aber auch dann Kollegen gesagt haben die das jetzt vielleicht schon zwölf oder achtzehn Monate konsequent machen also auch im Bereich LinkedInn dieses Thema der regelmäßigen Beiträge substanziell möglichst gute Beiträge oder der Vernetzung über dieses Portal.
00:46:06: Das baue ich gerade auf und das war jetzt, seitdem wir da waren, habe ich schon mal merken, nicht fünfhundertfünfzig Follower bei mir auf der Seite sind jetzt aktuell in knapp unter tausend sieben Hundert.
00:46:18: also das ist natürlich muss man da dran bleiben ja aber Ich bin da eigentlich ganz offen ganz ganz stumpf.
00:46:25: ich gehe jede Woche bis ans Limit was mir mein Account bei Lincoln gibt Und ich wähle vorher die Leute entsprechend aus, die dann zu meinem dem was sich anbiete passen oder glaube ich zu passen.
00:46:41: So baue ich das auf jetzt gerade und möchte das immer weiter nutzen also durch Inhalte und hoffe dann dass über die Zeit dann auch da ein Response kommt ist natürlich klar der mein zeit einsatz den möchte ich dann natürlich gerne auch irgendwie durch neue kontakte durch neue geschäftschancen.
00:46:58: jemand der mich vielleicht mal dann anspricht und sagt hier bern, ich habe das gesehen über valkucine jetzt kannst du mir das mal näher vorstellen.
00:47:05: Ja dass ist das ziel am ende ein zusätzlicher laut sprich
00:47:11: aber das doch schonmal hammer also innerhalb von drei monat.
00:47:13: wir reden von mai juni julie.
00:47:15: heute ist august wo wir hier aufnehmen in einer von dreimal das persönliche netzwerk auf der plattform linkedin innerhalb deiner zielgruppe verdreifacht mehr als verdreift hat.
00:47:25: so damit ja Und nicht indem du acht Stunden am Tag da irgendwie dabei bist, sondern kontinuierlich.
00:47:32: Aber der Zeiteinsatz ist immer noch überschaubar nämlich an.
00:47:35: Der ist total überschauber und das sind dann auch so Phasen im Tag beispielsweise.
00:47:42: Jeder hat ja mal ein kleines kleine Delle wo er nicht an die ganz großen schwierigen Denksportaufgaben rangehen kann.
00:47:51: Genau das ist eine Zeit, wo ich einfach sage okay jetzt guckst Du mal durch Deine Durch deine linken in und belegst mal kurz welches unternehmen könnte interessant sein und das mache ich dann.
00:48:02: das ist noch nicht lange.
00:48:03: Fünfzehn Minuten vielleicht, also
00:48:07: dass das einmal winkt mit dem zahnfall zur fraktion dafür habe ich keine zeit.
00:48:13: Das ist für mich bullshits.
00:48:14: entschuldigung wenn ich das so sage die derbe ausdruck.
00:48:16: vielleicht kannst du den herausschneiden
00:48:19: bleibt genau drin
00:48:21: ja okay wenn du meinst also nein also das Das ist für mich keine relevante Aussage.
00:48:27: André, echt nicht?
00:48:28: Weil die Zeit hat jeder.
00:48:31: Wie oft bist du im Hotel und sitzt da an der Hotelbar alleine?
00:48:36: Hast ein Getränk vor dir stehen und guckst in der Gegend rum oder dattelt es auf deinem iPhone-Master irgendetwas?
00:48:42: dann nutzt die Zeit doch einfach besser!
00:48:45: Ja, finde ich sehr schön, schöner Bereich.
00:48:47: Und Thema KI ist auch ein bisschen... Also kommt immer stärker in die Reihen?
00:48:50: Du bist da oft früher im Weg mit sich dort weiter.
00:48:53: Das war eigentlich ein großes Thema.
00:48:55: dann und da macht ihr ja auch ein paar sehr gute Workshops.
00:49:00: hier dein Fitness-Training was du da immer wie du das nennst.
00:49:05: Da gibt es schon richtig gute Impulse obwohl man natürlich dann selber danach arbeiten muss.
00:49:09: und das habe ich aber angefangen.
00:49:11: Ich bin da keiner Der gesagt hat, bleib mir davon weg.
00:49:14: Ich hoffe das läuft an mir vorbei ist ein Gegenteil.
00:49:18: ich weiß also dass es da bleibt und es hilft dir wenn du es richtig machst.
00:49:24: Und da bin ich jetzt gerade dabei mich rein zu fuchsen so ein bisschen spielerisch das alles kein Hexenwerk.
00:49:28: letztendlich.
00:49:29: ja ich habe mir bestimmte Provider jetzt ausgesucht ausgewählt den nehme ich jetzt einfach.
00:49:34: und was ich jetzt machen möchte in dieser etwas ruhigeren Phase jetzt die nächsten zwei, drei Wochen mit so ein kleines Assistentensystem aufbauen.
00:49:43: Erst nichts riesiges aber ganz simpel einer der mir hilft in Social Media und Marketing und einer der da mehr so der Texter ist und einer, ich hab das aufgeschrieben muss ich gerne mal nachgucken.
00:49:54: Ich hatte da so vier fünf, die ich so spontan definiert habe und das möchte ich haben.
00:50:00: Und dann fange ich damit jetzt einfach mal an.
00:50:03: Aber das ist ja genau die richtige Herangehensweise.
00:50:06: In USA spricht man einfach von Just Do It, nicht nur der Slogan von Nike sondern da ist halt viel mehr auch dahinter.
00:50:12: und so ist es aus meiner Sicht bei diesem Thema auch.
00:50:15: einfach anfangen just do it geh einfach nach vorne das kann nie was kaputt gehen kann nichts passieren irgendwie damit sondern sich einfach annähern.
00:50:22: Das Schöne ist beim Thema KI man hat ja relativ schnell Erfolgserlebnisse.
00:50:26: das ist eben das Schöner auch dabei das motiviert
00:50:30: Ja, du hast recht.
00:50:33: Man muss sich immer selber bremsen weil man sich immer verinnerlichen muss.
00:50:37: das ist ja immer noch ein Algorithmus der da im Hintergrund läuft.
00:50:41: aber der ist ja fast so natürlich und so spontan dass man wirklich mal wieder in den Staun kommt.
00:50:48: Aber Hexenwerk sehe ich jetzt nicht
00:50:51: Sehr cool.
00:50:52: Schön, das freut mich lieber Bern!
00:50:53: Vielen vielen Dank.
00:50:54: da war unheimlich viel dabei.
00:50:55: letzte Frage die ich habe wenn man in Münster-Hiltrup irgendwo unterwegs ist gibt mir doch mal eine Restauranterfehlung für die ganz vielen Menschen hier im Außendienst die natürlich in unserer schönen Gegend dort mal vorbeikommen.
00:51:07: wo soll dich essen gehen?
00:51:08: Ja
00:51:08: ich kann dir drei nehmen wenn ich darf ne?
00:51:10: Oh ja
00:51:11: gut weil wir da gerne hin.. Das eine ist mein lieber Freund Bissim im Restaurant Las Trada sitzt mal sehr schön am Dortmund Ems Kanal Und das zweite ist, liebe Freund Camillo im Piccolo Mondo.
00:51:23: Also merkst du schon zweimal Italien und das dritte ist das El Flamenco.
00:51:29: Das sind Spanier wenn man halt nicht italienisch möchte aber es ist kein deutsches.
00:51:33: jetzt dabei
00:51:35: überhaupt kein Problem und überall ist der Bernd gut bekannt.
00:51:38: also macht ein Deckel auf auf Berndt und dann sagt er der übernimmt dass da schon
00:51:41: ganz so weit müssen wir sie nicht kommen lassen.
00:51:43: ich denke die werden mich dann anrufen weil die kennen mich.
00:51:46: ja
00:51:47: Davon gehe ich auch.
00:51:49: Sehr schön, mein Lieber!
00:51:50: Vielen vielen Dank ganz viel mit dabei.
00:51:52: Ich hab echt zu danken für ein tolles offenes Gespräch.
00:51:54: Ich finde die ganze Entwicklung... ...ich bin ja so'n Markenmensch und markenfittig Schiss das find ich auch total spannend.
00:51:59: aber dann natürlich in die Selbstständigkeit.
00:52:01: Ja richtig richtig cool Cool dass wir's gemacht haben.
00:52:04: War es jetzt schlimm?
00:52:05: War die erste Podcastaufnahme?
00:52:07: Ja genau war die erste podcast Aufnahme.
00:52:10: Naja was heißt schlimm?
00:52:12: Du hast ja nicht gebissen, ne?
00:52:15: Ich sitze hier auch nicht bei Markus Lanz Genau, das stimmt.
00:52:19: Aber nein, André alles gut.
00:52:22: Sehr schön!
00:52:22: Dann machen wir das mit dem weißen Investigativ immer in der zweiten Aufnahme.
00:52:26: die erste Aufnahme mache ich noch so ganz locker.
00:52:29: Das hast du mir ja noch gar nicht mitgeteilt.
00:52:31: Siehst
00:52:31: Du hiermit eine Einladung zum zweiten Gespräch?
00:52:33: aber da muss ich noch ein bisschen vertrieblich aktiv werden damit ich dazu jetzt bekomme.
00:52:38: Schauen wir mal super.
00:52:39: In dem Sinne lieber Bern viel viel Grüße aus Hamburg.
00:52:42: und hier bei uns sagt man tschüss bis dann tschau
00:52:47: Bis dann, André!
Neuer Kommentar