Melanie Tretter: Schuhe, Freiheit und die Lust auf Menschen #232

Shownotes

Diese Episode zeigt, wie aus einer ungewollten Familientradition ein Beruf mit Leidenschaft wird. Melanie Tretter erzählt André Keeve, warum echte Kundenbeziehungen, ein durchdachtes Markenportfolio und persönliche Freiheit ihren Alltag als Handelsvertreterin prägen.

Melanie Tretter ist Handelsvertreterin für Schuhe in Bayern und hat Architektur studiert. Ihr Portfolio umfasst Kinder-, Haus-, Damen- und Herrenschuhe sowie ein orthopädisches Produkt. Sie betreut rund 350 Kunden und arbeitet mit einigen ihrer Hersteller seit fast zwei Jahrzehnten zusammen. Ihr Showroom in München ist dabei ein zentraler Treffpunkt für Beratung, Austausch und saisonale Orders.

01:15 – Begrüßung und Melanies Weg in den Podcast
03:43 – Im Schuhkarton geboren: Über Architektur in die Handelsvertretung
11:20 – Das Markenportfolio: Spezialisierung und langfristige Partnerschaften
18:23 – Neue Vertretungen auswählen: Was ein Produkt mitbringen muss
20:40 – Rund 350 Kunden, Showroom und saisonales Ordergeschäft
28:33 – Motivation, Selbstbestimmung und Freiheit im Kopf
33:43 – Herstellerinsolvenz und der Rückhalt durch treue Kunden

1️⃣ Kundenbeziehungen wachsen durch echtes Interesse
Für Melanie gehören persönliche Gespräche und der Blick auf das Geschäft ihrer Händler selbstverständlich dazu. Sie gibt Anregungen zur Sortimentsgestaltung und teilt gute Ideen aus dem Markt.
→ Wer seine Kunden versteht und mitdenkt, schafft eine Verbindung, die über die nächste Order hinausgeht.

2️⃣ Ein gutes Portfolio braucht passende Produkte
Neue Marken müssen das bestehende Angebot sinnvoll ergänzen. Besonders interessant werden sie für Melanie, wenn sie eine klare Besonderheit und eine nachvollziehbare Perspektive bieten.
→ Prüfe bei neuen Vertretungen, welchen zusätzlichen Nutzen sie deinen Kunden bringen.

3️⃣ Respekt und Loyalität tragen langfristige Partnerschaften
Melanie schätzt Hersteller, die ihre Erfahrung ernst nehmen und sie in die Kollektionsentwicklung einbeziehen. Die Zusammenarbeit lebt vom Austausch in beide Richtungen.
→ Deine Nähe zum Markt ist wertvoll: Bringe Kundenwünsche und Beobachtungen aktiv ein.

4️⃣ Freiheit entsteht auch im Kopf
Orderphasen und Messetermine setzen feste Rahmenbedingungen. Trotzdem erlebt Melanie ihre Selbstständigkeit als Freiheit, weil sie ihre Arbeit eigenständig organisiert und sich außerhalb der Spitzenzeiten Freiräume schafft.
→ Selbstbestimmung lässt sich auch innerhalb verbindlicher Termine gestalten.

5️⃣ Mehrere Standbeine helfen bei unerwarteten Rückschlägen
Die Insolvenz eines wichtigen Herstellers hat Melanie gezeigt, wie schnell Provisionen und eine Zusammenarbeit gefährdet sein können. Ihr Fazit: Eine breitere Aufstellung ist entscheidend.
→ Prüfe, wie stark dein Geschäft von einzelnen Partnern abhängt.

„Ich lass mir meinen Tag nicht versauen.“ — Melanie Tretter

„Bei uns braucht es 25 gute Nachrichten, damit mal eine schlechte weggeht.“ — Melanie Tretter

„Deswegen ist es noch wichtiger, sich breit aufzustehen.“ — Melanie Tretter

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Diese Episode handelt von Melanie Tretters Weg in die Selbstständigkeit und der Frage, was eine Handelsvertretung langfristig erfolgreich macht. Obwohl ihre Familie bereits im Schuhgeschäft tätig war, wollte sie zunächst einen anderen Beruf ergreifen. Sie studierte Architektur, arbeitete parallel als Untervertreterin und entschied sich schließlich für die eigene Handelsvertretung. Ausschlaggebend waren die Freude an Schuhen und vor allem der Kontakt zu Menschen.

Heute betreut Melanie rund 350 Kunden in Bayern. Ihr Portfolio verbindet verschiedene Schuhkategorien, darunter Kinder- und Hausschuhe sowie ein orthopädisches Produkt. Bei neuen Marken achtet sie darauf, dass diese zu ihrem Angebot passen, keine interne Konkurrenz schaffen und eine überzeugende Perspektive bieten. Für den Fachhandel betont sie die Bedeutung einer klaren Spezialisierung und kompetenter Beratung.

Ein weiterer Schwerpunkt sind ihre langjährigen Beziehungen zu Herstellern und Händlern. Respekt, Loyalität und die Möglichkeit, an Kollektionen mitzuwirken, machen für sie eine gute Partnerschaft aus. Ihren Kunden begegnet sie mit persönlichem Interesse und konkreten Anregungen für deren Geschäft. Der Showroom in München hilft ihr, Beratung und Orders mit umfangreichen Musterkollektionen zu organisieren.

Offen spricht Melanie außerdem über die Insolvenz eines wichtigen Herstellers. Ausbleibende Provisionen und die Unsicherheit über die Fortsetzung der Zusammenarbeit machten deutlich, wie wichtig mehrere Standbeine sind. Gleichzeitig erlebte sie starken Rückhalt durch ihre Kunden.

Das bedeutet für HVs konkret: Wähle dein Portfolio bewusst, pflege Beziehungen und bringe deine Marktkenntnis ein. Melanies Geschichte zeigt außerdem, welchen Stellenwert Freude an der Arbeit und persönliche Freiheit für ein erfülltes Berufsleben haben.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Eigentlich weiß man es, dass jeden Tag theoretisch was passieren kann.

00:00:02: Aber das war bei dem Fabrikad oder beim Hersteller nicht absehbar, weil die Zahlen eigentlich immer sehr gut

00:00:08: waren.

00:00:08: Also nicht nur meine Zahlen sondern allgemein!

00:00:10: Da ist intern irgendwelche Dinge gelaufen, die das Ganze beschleunigt haben und der musste dann in die Insolvenz.

00:00:16: und da kriegst du natürlich erst mal Schock und bist fertig, weil dir deine Kohle einfach nicht mehr

00:00:20: kriegste.

00:00:22: Moin aus Hamburg Hallo und herzlich willkommen.

00:00:25: zu einer neuen Ausgabe vom Handelsvertreter Heroes Podcast ist mein Name André Käwe.

00:00:31: Cool, dass du auch heute wieder mit dabei bist!

00:00:33: Ja, mein heutiger Gast meine Gästen sie es praktisch im Schuhkarton groß geworden und wollte trotzdem auf gar keinen Fall Handelsvertreterin werden.

00:00:43: Heute ist Melanie Treta seit über zwanzig Jahren als selbstständige Handelsvertreterin in der Schubranche eben unterwegs betreut mehrere Fabrikate arbeitet mit einigen Partnern fast seit zwei Jahrzehnten zusammen Und hat natürlich über die Zeit ganz, ganz enge Beziehung zu ihren Kunden irgendwie aufgebaut.

00:01:01: und wir sprechen darüber warum sie nach ihrem abgeschlossenen Architektur Studium dann doch im Vertrieb gelandet ist.

00:01:09: Warum das Thema Spezialisierung für den Handel so wichtig ist?

00:01:12: Und was erfolgreiche Beziehungen eigentlich zwischen der Handelsvertretung, den Herstellung und Kunden wirklich ausmacht.

00:01:18: und außerdem erzählt Melanie Warum für sie einfach so Freiheit und Selbstbestimmung so immens wichtig sind?

00:01:25: Und weshalb am Ende eine ziemlich einfache Regel gilt.

00:01:30: Denn wer keine Lust auf Menschen hat, der ist im Vertrieb halt definitiv falsch!

00:01:35: Das und noch viel mehr Melanie-Tretter jetzt im Podcast Wir springen rein los.

00:01:40: geht's.

00:01:41: Liebe Melanie einen wunderschönen guten Nachmittag hier aus Hamburg.

00:01:44: Moin

00:01:46: Dankeschön.

00:01:47: Hier auch ein Hallo zurück aus München.

00:01:50: München, direkt in München?

00:01:52: Nee.

00:01:53: Äh...fünfundzwanzig Kilometer außerhalb.

00:01:55: Okay

00:01:56: also der Show um ist in Münchien aber ich bin momentan außerhalb.

00:01:59: Sehr schön und auch gebürtig ein bisschen aus der Region Born and Waste im Süden korrekt?

00:02:05: Naja

00:02:06: vom Prinzip nicht.

00:02:06: Also geboren eigentlich in Berlin Aber es ist mit sechs Wochen ausgegliedert.

00:02:12: Okay okay also schon die meiste Zeit dann Das zählt nicht so ganz würde ich sagen Sehr schön!

00:02:20: Du Melanie, wir haben uns kennengelernt.

00:02:21: Wir haben zum ersten Mal gesprochen und ich glaube es war irgendwie Mitte Juli.

00:02:24: Da haben wir mal so gequatscht und dann hast du mir auch deine ganze Geschichte erzählt was du so machst.

00:02:30: Und da habe ich so am Ende gesagt, du hättest nicht einmal Lust zu mir im Podcast kommen und da war die Reaktion erst ein bisschen verhalten.

00:02:37: und da hab' ich aber so gedacht, du ich bin ja auch in Vertrieb hier schreibst du dir nochmal einen Follower ab irgendwie nett und auf einmal kam auch etwas zurück Und heute sitzen wir hier und sprechen, was mich natürlich super freut.

00:02:49: Aber wie kam es denn dazu?

00:02:50: auf einmal?

00:02:51: Ich hab ja nur noch eine E-Mail danach her, die ich geschickt habe!

00:02:54: Ja...ja....ich weiß es nicht.

00:02:58: Eigentlich fand ich's total toll und irgendwie hab' ich gedacht oh Gott,

00:03:02: ich?!

00:03:02: Warum?

00:03:03: Ja.

00:03:03: Und dann ähm...jahr...und dann hab'e ich gedacht ach komm', ich glaub das macht Spaß, hab'i.

00:03:11: Und da hab'a ich gedacht abgesehen davon ist deine Frauenquote extrem schlecht.

00:03:16: Ja, da stimmt.

00:03:22: Ganz wunderpunkt der jetzt hier schon angesprochen wird nicht weil ich das möchte sondern weil ganz ehrlich die Reaktion nämlich wirklich häufig so ist wenn ich gerade auch mit Frauen darüber spreche und dann komme ich an den Punkt und lade in dem Podcast ein dann kommt oft also wie deine Reaktionen oh ich denn auf die Bühne.

00:03:40: warum?

00:03:41: So, ne?

00:03:41: Das ist häufig eine Situation.

00:03:43: Männer agierende oftmals ein bisschen anders – das kennt man ja aus ganz vielen Bereichen!

00:03:47: Umso mehr freut es mich dass du heute da bist und wir mal über den Werdegang der Melanie-Tretter auch sprechen können.

00:03:52: Da ist eine ganze Menge drin vielleicht mal eben in zwei Sätzen.

00:03:56: kurz zu dir damit die Zuhörer Zuschauer wissen wen sie hier heute vor sich haben.

00:04:01: Die Melanie vielleicht in Kurzform einmal.

00:04:03: dann gehen wir in die Tiefe.

00:04:05: Ja was soll ich da erzählen also Melanie Treta, Handelsvertreterin für Schuhe in Bayern.

00:04:14: Mehr oder weniger ungewollt also eigentlich zwar theoretisch im Schuhkarton geboren aber ja wollte eigentlich ganz was anderes machen weil ich mir gedacht habe ne musste auf jeder Messe helfen als Kind und fand es einfach schrecklich alle anderen Lagen am See und ich musste auf der Messe helfen.

00:04:32: und dann hab ich erstmal studiert und dann habe ich gedacht naja okay vielleicht doch

00:04:39: Vielleicht auch, vielleicht klappt es.

00:04:40: Für mich war das so der Untertitel, den ich mir überlegt habe die Handelsvertreterin, die niemals Handels-Vertreterinnen werden wollte.

00:04:48: Das war ein bisschen der TNO aus dem ersten Gespräch.

00:04:50: also das heißt um mal von Beginn an mal aufzubauen dein Vater hat schon damals eine Handelsvertretung auch im Schuhbereich gehabt.

00:04:59: oder wie war der aufgestellt?

00:05:03: Mein Vater musste das relativ zeitig übernehmen, weil mein Opa eben... Also ich kannte meinen Opa gar nicht.

00:05:07: Er ist schon sehr früh gestorben und so musste er da mehr oder weniger Not getrunken auch relativ zeitlich ran.

00:05:16: Und ja, ich sag mal damals waren es noch andere Voraussetzungen.

00:05:21: Da hast du ja keine Ahnung ne Orderphase von gefühlten sechs Wochen gehabt.

00:05:24: Das war schon nochmal ein bisschen anders, gab keine großartigen Fabrikate in den Größenordnungen wie heute und das hat sich schon ein bisschen natürlich was verändert in den vielen Jahren.

00:05:34: Ja, meine Mutter ist da irgendwie dann auch wieder die Jungfrau zum Kind gekommen.

00:05:37: Die musste dann auch quasi eine Vertretung mit übernehmen weil es irgendwie halt Not am Mann war.

00:05:42: und ja und ich war dann als Kind halt genötigt auf jede Messe mitzugehen und entweder Kaffee zu kochen Aufträge zur Schreibenschuhe gerade zurück keine Ahnung solche Dinge.

00:05:53: Und wir haben so eben während der Schulzeit komplett hab dann nach dem Abi gedacht, nee.

00:06:00: Also das war mein Vater immer gesagt ja kannst einsteigen mach doch das und hin und her.

00:06:05: Das mache ich auf keinen Fall.

00:06:07: also weil ich eben irgendwie weiß ich nicht so einen Kindergrollen noch dagegen hatte.

00:06:11: aber auch wenn ich irgendwie gedacht habe ne das lässt du dir später mal nicht sagen dass du das von deinen Eltern unter den Arsch geschoben gekriegt hast.

00:06:18: Ich wollte dich nicht.

00:06:24: Und dann ging es an die Uni.

00:06:25: das war Thema Architektur.

00:06:26: oder was war das?

00:06:27: Ja, ich habe Architektur studiert.

00:06:29: Also erst Architektor studiert dann hab' ich ja während dem Vordiplom mehr oder weniger schon für meinen Vater als Untervertreter gearbeitet weil eben statt Bedien- oder statt Nebenjob allgemein.

00:06:40: Habe ich das gemacht?

00:06:41: Hat auch Spaß gemacht natürlich!

00:06:44: Und als ich dann fertig war mit dem Architekturstudium, da hatte die Branche ein massives Problem.

00:06:49: Also da ist dieser Schneiderkonzern damals pleite gegangen und der hat die ganze Branche damit ins Schafott gerissen.

00:06:55: Okay!

00:06:56: Da war er eigentlich auch kein Geld zu verdienen.

00:06:58: Und mir war eigentlich klar, das Architek mache ich mich jetzt nicht mehr im Büro selbstständig wenn das Münchner Branchenbuch so einen Teil gefühlt nur Architekten sind?

00:07:07: Ja...

00:07:08: Und irgendwie.

00:07:09: dann habe ich gedacht, ja was mache ich?

00:07:10: Was mache ich?

00:07:11: und dann haben mir die für dich damals Untervertretung gemacht hat.

00:07:14: Mein Vater hatte die Zeit da nicht mehr das weiterzumachen und die haben mir den Vertrag dann angeboten.

00:07:21: Dann mach' ich das.

00:07:22: Ich

00:07:23: hab mich selbstständig

00:07:24: gemacht, hab eine Werbegeschein holt und hab mich mit dieser Fabrikat sozusagen selbständig gemacht.

00:07:30: Ich

00:07:31: war in meinem Architekturbouro weitergearbeitet wo ich schon gearbeitet hatte

00:07:39: Auch noch parallel.

00:07:41: Aber das habe ich dann nach vier Semestern sein lassen, weil...

00:07:43: Okay, ja, danach zwei Jahren ...

00:07:46: Ich hab das glaube ich zu sehr romantisiert so mit Indiana Jones und so.

00:07:49: Und es hat aber irgendwie kein bisschen was damit zu tun gehabt.

00:07:53: War das nicht so über Ende?

00:07:55: Dann habe ich schon gedacht ne okay, das ist doch nicht das richtige für mich.

00:08:00: Diplom-Aritektur!

00:08:00: Da wurde es natürlich

00:08:01: auch mehr und dann musst du dich halt entscheiden.

00:08:04: Okay, das verstehe ich.

00:08:05: Aber noch mal kurz Architektur auch nochmal?

00:08:07: War da immer auch schon irgendwo ein bisschen was Kreatives oder irgendwas so ... Oder was war die Ausricht?

00:08:12: Was hatte ich daran auch so gereizt?

00:08:16: Ja, ich wollte eigentlich ursprünglich Innenarchitekturt studieren in Rosenheim, wäre das gewesen und da hätte man aber eine Mappe gebraucht und es hätte ich dann wieder... Also nachdem Abi habe ich dann eigentlich also ich hatte keine Mappe fertig.

00:08:29: Das war halt wieder einmal sowas kurz entschlossen ist Und dann hätte ich halt mit Sicherheit ein halbes Jahr, wahrscheinlich sogar einen Jahr verloren.

00:08:35: Weil der Studienbeginn natürlich immer zu einem gewissen Semester startet.

00:08:39: und dann habe ich gesagt, nee, also das mache jetzt nicht.

00:08:41: Und dann irgendwie weiß ich auch nicht ... Dann hab' ich gedacht ne Mappe, dann eben nicht!

00:08:44: Dann hab', ich mich für hochbaut, dann hab' Ich ein Praktikum gemacht beim Architekten.

00:08:48: Und eigentlich fand ich dass es extrem gut zu mir gepasst hätte weil irgendwie so... Das war so wie ich bin irgendwie so kreativ unabhaber bodenständig.

00:08:58: Also irgendwie habe ich gedacht, eigentlich passt's genau Ja, so auch sowas handwerklich ist mit dem Praktikum gemacht.

00:09:06: Ich habe FH studiert also das heißt ich war ein Semester Baustellen-Praktikum, ein Semestern beim Architekten und des Baustellentpraktikums hat mir auch voll Spaß gemacht.

00:09:14: es einfach was ich zu mauern und mit der Flex irgendwelche Beführungsanker ab flexen und sowas fand ich irgendwie auch cool.

00:09:21: Okay, also richtig Hands on!

00:09:23: Also alles nicht so Themen die was für mich sind als Software Mensch aber okay ganz nachher.

00:09:29: Auch nicht, aber der Polier, also mein Vorgesetzter quasi war.

00:09:32: Der hat mich halt alles probieren lassen und das hat auch echt Spaß gemacht.

00:09:35: Also er hat auch alles gezeigt und...

00:09:39: Okay!

00:09:40: Aber trotzdem ging es dann der Fokus auf die andere Zertretung, auf die Selbstständigkeit.

00:09:44: eigentlich von Tag eins gab's denn über den letzten, weil ist ja auch schon ein paar mehr Jahre wo du jetzt ja auch unterwegs bist?

00:09:51: Gab's auch mal immer so den Gedanken, hätte ich doch mal in die andere Richtung gegangen.

00:09:56: Spielt das auch mal irgendwie eine Rolle?

00:09:58: Weil es ja doch zwei ganz unterschiedliche Bereiche irgendwie sind?

00:10:01: Ja, eigentlich nicht.

00:10:04: Eigentlich nicht!

00:10:04: Also ich hatte eigentlich gedacht dass sich da irgendwie mehr dran hänge oder wie auch immer.

00:10:10: aber mir hat dann mit den Schuhen so viel Spaß gemacht weil also ich glaube mein das Wichtigste war eigentlich dass ich mit Leuten was zu tun habe.

00:10:18: Das ist ja auch, ich sag mal so ein Job.

00:10:20: Also im Außendienst hat er auch was mit Therapie zu tun.

00:10:22: also jetzt nicht nur... Also für einen selber das entwickelt ja also man wird therapiert und man therapiert beides!

00:10:32: Das habe ich schon öfter mal gehört gerade auch in dem Bereich auch im Bereich Einzelhandel und solche Themen.

00:10:38: ihr habt ja und du hast ja auch sehr enge Beziehungen auch zu deinen Kunden, zu deinen Kundinnen.

00:10:44: Da ist ja was auch über Jahre gewachsen, da geht es nicht immer nur um die nächste Order und über das Schuhfabrikat eins zwei drei oder?

00:10:51: Sondern da geht's doch mal um andere Dinge.

00:10:53: Ja natürlich Gott sei Dank!

00:10:54: Also ich sage immer dass meine zweite Familie so ein bisschen weil wenn man sich in der Order dann auch oder in der Phase dann halt einfach trifft und widersieht und ja wie gehts dem?

00:11:05: und wir gibt's den Kindern und im Wellensittich und keine Ahnung.

00:11:08: und wie war der Geburtstag?

00:11:10: Das ist schon toll.

00:11:11: Also ich genieße das, das ist abgesehen davon dass ich für die schönste Branche der Welt arbeite aber es ist halt einfach auch ja die Leute das ist toll.

00:11:21: okay Kommen wir gleich nochmal ein bisschen drauf.

00:11:23: Lass uns einmal darüber sprechen, wie du heute aufgestellt bist.

00:11:26: Bei dir höre ich den Begriff immer Fabrikate.

00:11:29: heißt das bei euch?

00:11:32: Über Kollektion über Prinzipale über Vertretungen.

00:11:35: Wir bleiben heute bei Fabrikaten.

00:11:37: Wie ist da dein Mix so aufgestellt?

00:11:40: Wie muss man sich das vorstellen?

00:11:43: Also mein langjährigster Partner ist quasi ein Kinderschuhfabrikat Also ein Kinderschuhhersteller, mit dem arbeite ich jetzt fast zwanzig Jahre.

00:11:53: Also nächstes Jahr werden es zwanzich Jahre und ist ja einfach auch ein Herzensding.

00:11:59: also die das ist einfach wenn man so lange mit jemanden arbeitet.

00:12:02: Das passt einfach für mich.

00:12:05: Ich hoffe dich auch.

00:12:08: Und dann auch einen anderen Hausschuhfabrikat auch stark im Kindersektor aber auch im Erwachsenenbereich.

00:12:14: mit denen bin ich jetzt auch schon seit achtzehn Jahren verbunden.

00:12:19: Und dann habe ich noch quasi ein Damen Herren Produkt, also beziehungsweise sind es zwei.

00:12:24: Die gehören aber zu dem Kinderschuhhersteller.

00:12:26: Also der hat auch Damen Herren Schuhe eben sowohl ein Mittelmodisches als auch ein Lifestyle-Produkt.

00:12:32: Es sind zwei Marken quasi die da noch dranhängen.

00:12:35: und seit knapp drei Jahren mache ich jetzt noch ein autopädisches Produkt.

00:12:39: Und das ist neu im deutschen Markt gewesen, also es war quasi einen Aufbau oder ist ein Aufbau.

00:12:45: Okay.

00:12:45: Und macht dementsprechend extrem viel Spaß, weil da geht's natürlich nur in eine Richtung momentan logischerweise, weil wenn noch nicht so viele Paarzahlen zu verteidigen sind dann ist das eigentlich... Ja und diese Aufstellung sage ich mal von den verschiedenen Kategorien macht es Spaß und das ist halt auch vielseitig, weil man verschiedene Kunden natürlich vom Kinderschuhspezialisten, Vollsortimenter, Orthopädi-Techniker, da ist alles mit dabei.

00:13:15: Und es gibt ja auch eine ganze Menge, da haben wir kurz vorhin eben schon mal darüber gesprochen über so ein Portfolio.

00:13:19: Die Zusammensetzung ist eine ganze menge Sicherheit weil gerade das war so Kinderschuhe, Kinder wachsen halt eben normaler Faktor.

00:13:26: also gibts dort ne Nachfrage.

00:13:27: Orthopädie ist natürlich auch ein großes Thema.

00:13:31: Also die Welle trägt dich dann ganz gut nach vorne oder?

00:13:35: Aus meiner Sicht momentan gibt's ja keine andere Möglichkeit.

00:13:38: Man muss sich eigentlich spezialisieren.

00:13:39: Auch als Händler.

00:13:40: Das ist ganz wichtig dass man sie spezialisiert Weil du kannst nicht aus jedem Dorf einen Hund verkaufen.

00:13:45: Das funktioniert halt nicht, also dann bist du für gar keine Zielgruppe eigentlich kompetent.

00:13:51: Also das hilft dir nicht wenn du jetzt sage ich mal eigentlich ein Bedarfsportfolio hast auch im Laden und du hast dann drei modische Schuhe dazwischen stehen.

00:14:01: Das interessiert den modischen Kunden natürlich nicht weil der will halt einfach auch seine Auswahl.

00:14:07: oder wenn du nur ein Kinderschuhfabrikat führst es funktioniert auch nicht bei zehn tausend Millionen verschiedenen Füßen.

00:14:13: Da kann ja nicht nur ein Fabrikat passen, da gibt es halt einfach verschiedene Marken die gepflegt werden müssen.

00:14:18: Aber das ist momentan glaube ich die größte Herausforderung

00:14:22: für die Händler.

00:14:22: Und ist das dann viel auch Beratungsleistungen von deiner Seite?

00:14:26: Die da irgendwie einfließt.

00:14:27: diskutiert man dann wirklich mit dem Händeler auch darüber über neue Konzepte wie man sich irgendwie aufstellt oder wie muss ich mir das vorstellen im Sommen?

00:14:35: Ja mit dem einen oder anderen natürlich auf jeden Fall weil kommen viele die wollen einfach auch... eine Meinung oder beziehungsweise.

00:14:42: man hat halt auch schon so einen engen Kontakt, dass man sich auch ja Tipps holt.

00:14:46: Auch beim Vertreter natürlich.

00:14:47: also ich habe schon viele Händler die oder denen ich auch dann erzähle du pass mal auf der und der da hab' ich das so gesehen.

00:14:54: Der hatte sie macht es so toll und schau dir das doch mal an im Instagram oder irgendwo und guckt doch mal wie er das macht.

00:14:59: Und das wäre doch auch ne Idee für euch Das würde bei euch passen im Laden.

00:15:03: Ihr habt doch eh die eine Ecke dann noch oder?

00:15:05: Also ich versuch schon Es ist ja meine, das ist ja.

00:15:09: also ich sag mal ich lebe auch von ihnen.

00:15:10: Ja natürlich ist es wir leben ja gemeinsam voneinander und das ist einfach finde ich wichtig.

00:15:17: Und ja ich habe halt einfach Interesse vielleicht

00:15:20: was ist das?

00:15:21: Okay gehen wir kurz auf die andere Seite weil du sattest eben gerade zwanzig Jahre mit einem Fabrikat, achtzehn Jahre mit dem anderen Fabrikant.

00:15:28: Das sind ja sehr nachhaltig.

00:15:32: Das ist eine ganz feste Beziehung.

00:15:34: Was macht diese Beziehung so aus?

00:15:36: Was ist das eine oder die zwei Erfolgsgeheimnisse auch in so einer Zusammenarbeit.

00:15:44: Naja, Respekt ist ja, ich sag mal... ...oder auch ne Loyalität.

00:15:48: Also es sind ja die A und O's sowohl von der einen als auch von der anderen Seite.

00:15:54: Natürlich muss man was finden, was zu sich zu einem passt.

00:15:57: Ich würde jetzt keine Vertretungen übernehmen wo ich das Gefühl habe, poch kann ich da jetzt dahinterstehen Ist das etwas für mich?

00:16:03: also Das würde ich nicht tun, weil ich will ja auch glaubwürdig sein.

00:16:08: Und also gerade der Kinderschuhhersteller das finde ich ist einfach ein tolles Produkt.

00:16:15: Die sind auch so klar klappt nicht jedes alles in der Saison vielleicht wo man sich wünscht, also auch kollektionär oder sowas wird halt dran gearbeitet und Ich bin da auch mit involviert als ich sag mal im Kollektionsteam sozusagen also was ein Außendienst angeht und das macht halt einfach auch Spaß, weil es ist nicht nur schickmine Kollektionen und dann verkauft den Krämpel da.

00:16:37: Und dann war's das wieder sondern man geht auf die Wünsche ein.

00:16:43: Was ich auch die Ideen was den Markt betrifft und so.

00:16:46: Also es ist eine super Zusammenarbeit mit dem Hausschuhfabrikat.

00:16:49: eben dass sich seit achtzehn Jahre Betreuer auch so mit denen arbeite ich sehr stark Auch in der Kollektion die Fragen auch und machen und tun.

00:16:57: Und laden einen ein natürlich zu den Kollektions Meetings vorab schon und so, das ist natürlich macht halt Spaß.

00:17:03: Es ist alles eine Form einer Wertschätzung.

00:17:06: also ich bin dich mit ein.

00:17:08: du bist nicht einfach ein Dienstleister für mich der mir irgendwie Zahlen bringt und den ich einmal in der Woche anrufe und sage Melanie was jetzt hier los sondern da wird ja aktiv davon.

00:17:17: man profitiert von dem Know-how was Du eben hast weil du täglich im Markt unterwegs bist.

00:17:24: Ich meine, das ist ja immer auch so die Idealvorstellung.

00:17:26: Ich kenne aber ganz viele Situationen oder ganz aus ganz vielen Gesprächen wo ich mal höre dass das halt eben nicht so ist.

00:17:31: Dass das nicht mit jeder Vertretung in jedem Fabrikat immer so garantiert ist, oder?

00:17:36: Nee es geht nicht mit jedem auch.

00:17:37: Das ist einfach auch manchmal technisch gar nicht möglich wenn die jetzt da ihre Kollektionsteams irgendwo da in Asien hocken haben.

00:17:42: oder weißt du?

00:17:45: Da sind es Zyklen, also da sind wir ja alle weiß ich nicht.

00:17:48: Also ich bin ja eh schon immer eine Saison vorher dran logischerweise weil die Schuljahre noch produziert werden müssen.

00:17:53: aber diese sind dann nochmal ne Saison vor herran und das ist dann sicherlich auch vom Zeitaufwand und wie gesagt sie sind anders gestrickt solche Unternehmen und dass ist dann auch okay.

00:18:02: Aber es ist auch ich sage meine Typfrage Nicht jeder Vertreter möchte an der Kollektion mitarbeiten ist vielen.

00:18:09: die können sich nicht vorstellen wie das aussieht wenn der boden oder wenn ich nur eine zeichnung sehe oder sowas da.

00:18:14: ich denke mal da hat vielleicht das architekturstudium doch irgendwie was gebracht so rein proportion in erkennen und solche sagen vielleicht kann es gar nicht so schaden.

00:18:21: aber

00:18:22: okay ok was sind sonst

00:18:25: kriegt muss man es unbedingt machen.

00:18:27: Ja, okay das glaube ich.

00:18:28: Was sind sonst so für wichtige Faktoren?

00:18:30: Weil es kommen ja sicherlich auch das eine oder andere Fabrikat irgendwie auf dich zu.

00:18:33: da gibt's irgendwie Anfragen ob du noch etwas Neues aufnehmen könntest.

00:18:36: was denn so?

00:18:37: die zwei drei Aspekte wo du sagst dass ist wichtig oder damit beschäftige ich mich mal ein bisschen näher jetzt damit.

00:18:45: naja also klar kriegt man was angeboten, man muss sagen in unserem Bereich also in unserer Branche gibt es schon viel mehr Angestellte als Handelsagenturen gibt.

00:18:54: Somit bist du als Handel Agentur immer auf dem im Zettel das automatisch denke ich mal so viele sind wir jetzt in Bayern nicht dass dass man also freien Agenturen die auch mehrere Marken nutzen können.

00:19:08: dementsprechend die Angeställten werden vielleicht auch abgeworben Das kann sein.

00:19:11: Also Ich habe mich jetzt aktiv noch nie bei einer Marke beworben.

00:19:17: Ich wüsste ehrlicherweise nicht mal, wie ich die Bewerbung schreiben sollte?

00:19:20: Ich würde wahrscheinlich Chat GPD fragen.

00:19:23: Wie alle.

00:19:23: Aber vor Prinzip ein Lebenslauf habe ich daheim.

00:19:26: also aber der ist glaube ich auch noch nicht mehr up to date.

00:19:29: Also es ist in der Branche viel über Mund zu Mund und eben da... Also den Kunde empfiehlt dich gerade die größeren Key-Account sag' ich mal werden gefragt mit Sicherheit.

00:19:42: Kannst du uns nicht mal einen sagen oder...?

00:19:44: wie gesagt, ansonsten gehen sie wahrscheinlich irgendwelche Listen durch wo die Agenturen draufstehen.

00:19:49: Ich würde mich natürlich nie für was entscheiden was mir jetzt im Haus quasi Konkurrenz macht.

00:19:54: das macht keinen Sinn.

00:19:58: also danach entscheidet sich es schon.

00:20:01: und wie gesagt auch ob dass jetzt eben ein komplett neu aufbau ist.

00:20:05: das würde ich auch ungern machen weil so nur kalter quise ist einfach die hölle.

00:20:11: aber Wenn man natürlich da ein Produkt sieht, was vielleicht eine Alleinstellungsmerkmal oder was es eine Besonderheit hat.

00:20:19: So wie ich jetzt mit meinem orthopädischen Produkt war.

00:20:21: Das ist auch von null quasi.

00:20:24: aber ja das macht halt richtig Spaß.

00:20:27: Aber wenn man dann eine Zukunft zieht oder eine Perspektive sieht, dann ist das natürlich ganz was anderes.

00:20:32: also dann ist natürlich auch ne kalte Akquise Geschichte toll weil

00:20:35: du auch viel mehr kriegst.

00:20:37: Positives Wenn jetzt das hundertneunzehnte Fabrikat, was immer dieselben Schuh hat wie die dreißig anderen Vertreter bei mir im Gang.

00:20:45: Ja

00:20:47: dann weißt du ja schon selbst, dass hatte jetzt kein Potenzial damit aber für keine Seite wahrscheinlich.

00:20:52: Aber für dich halt am wenigsten.

00:20:53: Also

00:20:53: dafür ist ein Show rum zu teuer, dafür ist es Benzin zu teurer, also das funktioniert auch nicht mehr heute glaube ich.

00:21:02: Okay, das finde ich spannend.

00:21:03: Erzähl doch mal ein bisschen so wie läuft bei dir der day-to-day job ab?

00:21:09: ich habe ja schon gesagt so drei hundert fünfzig Kunden in der Betreuung dann gibt es eure da gibts ne order saison.

00:21:14: das ist dann immer wirklich heiß season irgendwie mit dabei wo du sagst da weißt manchmal nicht wo dir kopf steht.

00:21:21: wie müssen wir uns das vorstellen?

00:21:22: weil das ist vom vom ablauf her durchaus auch ein bisschen anders als zum beispiel im maschinenbau oder irgendwo anders.

00:21:27: lassen mal ein bisschen da reinschnuppern wie dass in dem in dem schuhbereich auch funktioniert.

00:21:33: Wir arbeiten ja saisonal, logischerweise weil es gibt nun mal Winter- und Sommerschuhe.

00:21:37: Und das ist jetzt anders wie was es ich Bücher wo Harry Potters ganze Jahr läuft oder so und vielleicht zu Weihnachten in Picard.

00:21:43: aber das ist einfach in unserer Branche durch diese saisonale Geschichte sind auch die Orderzeiten sehr saisonaal weil du natürlich gewisse Produktionszeiträume hast die Du einhalten musst damit die Schuhe auch pünktlich in den Handel kommen Und somit ist es sehr geballt.

00:21:59: Ich fange mit den Kinderschuhen extrem früh an, das ist aber eigentlich eher auf dem Mist von Sporthandel dagegen mal gewachsen weil die durch diese vielen Asienproduktionen sehr sehr sehr früh anfangen also teilweise ich sag mal jetzt für die Wintersaison fangen sie im November an zu ordern.

00:22:15: Also für die Winter sind auch drauf und ich sage mal ich fang jetzt Mitte Januar an.

00:22:20: Das ist schon früh!

00:22:22: Und es geht dann Mitte Januar die Winter-Saison-Order bis Ende März.

00:22:30: Der Peak ist im Februar, wo's wirklich hardcore ist.

00:22:35: Dadurch dass du natürlich als Selbständiger... Ich fahre auch wegen einem Termin in Schurum, das ist mir total egal!

00:22:41: Bevor ich alles zusammen packe und mit dreihundert Mustern irgendwo durch die Gegengrätsche fahre ich ins Showroom.

00:22:47: Und freue mich, dass der Kunde kommt, kauf Korium Kaffee und dann sind wir alle glücklich!

00:22:52: Der ist auch froh weil den Platz hat ja kaum ein Händler noch und da während dem Tagesgeschäft noch eine Order zu machen.

00:22:59: also das können die Großen, die einen Einkäufer haben oder die Orderbüro haben oder Orderraum wo man hingehen kann usw.

00:23:06: Da funktioniert es.

00:23:07: aber die viele nutzen wirklich mittlerweile den Showroom.

00:23:11: Ansonsten,

00:23:11: wenn ich den Job mit

00:23:12: dem Fabrikaten nicht machen.

00:23:15: Da bräuchte ja ein Gelenkbus.

00:23:17: Ja gibt es!

00:23:19: Aber

00:23:22: oh nein.

00:23:23: Also das heißt in der Zeit bist du dann jeden Tag wirklich im Showroom, da werden Termine vorher gemacht oder kommen die auch einfach mal so rein?

00:23:30: Oder wie funktioniert das?

00:23:31: also deshalb sage ich mal früher war schon... stärker, sodass auch mal einfach so spontan jemand gekommen ist.

00:23:37: Das hast du wirklich nur noch um hier, ach kannst mir mal noch drei Stunden da?

00:23:41: Ich brauche noch was vom Lager.

00:23:43: oder eben Kleinstkunden die einfach mal sehr sporadisch kaufen sag ich mal, die einfach nicht so ein konstante Käufer sind.

00:23:53: Die kommen natürlich immer nochmal ohne Termin

00:23:56: ja

00:23:58: aber ansonsten läuft eigentlich alles auf Termin und seit Corona hat sich das eigentlich etabliert Weil da ging es ja nicht anders, also dann musstest du ja wegen Abständen.

00:24:09: Ah okay, gut das ist schon sehr strukturiert, aber in der Zeit ist halt die Anzahl der Termine steigt eben exorbitant, aber das Schöne ist ja, du weißt ja jeder der da reinkommt, die kommen jetzt auch nicht nur um zu gucken, sage ich mal oder?

00:24:23: Sondern es ist schon Order!

00:24:24: Da geht's schon wirklich um Dinge zu schreiben.

00:24:27: Also ich sag mal zu neunundneinzig Prozent.

00:24:30: Also es kommt dann natürlich, kommt ja irgendwo mal ein Neukunde den du jetzt schon hundertmal angeschrieben hast oder so.

00:24:35: Der kommt dann mal zum Gucken.

00:24:37: aber das ist jetzt eigentlich auch selten dass der dann ohne Ora geht.

00:24:41: Okay und das war dann bis März geht das?

00:24:45: Und denn jetzt gab's die Order-Song im Herbst für nächstes Jahr einen Jahr weiter also

00:24:51: oder wie funktioniert das?

00:24:52: Wir ordern den Winter zwischen Januar und März weil der muss ja im Juli August geliefert werden quasi

00:24:59: Ja.

00:25:00: Und der zweite Block ist dann von Juli bis Ende Oktober.

00:25:05: Endes September eigentlich Ende September und das ist dann des Frühjahrsommer, da wird geordert für den Liefertermin Januar Februar.

00:25:12: Okay okay verstanden und wir sind also die wie war jetzt diese Saison?

00:25:18: war das ging es geht bergauf geht berge ab wie muss man das ohne konkrete Zahlen zu nennen?

00:25:24: aber

00:25:25: Die Branche an sich, da ist momentan es ist eine sehr grundsätzliche Konsumstimmung.

00:25:31: Ist natürlich nicht besonders sag ich mal.

00:25:35: Es hat sich jetzt in den letzten Jahren nichts zwingend verbessert.

00:25:37: jeder redet immer davon ja aber nächstes Jahr Aber es kommt ja immer wieder ein neuer Schrott.

00:25:44: dazwischen sage ich Mal auf gutdeutsch Jetzt sind's halt die Benzinpreise mal wieder gewesen oder was auch immer die Leute schmeißen sich zwei Euro Fünfzig im Tank.

00:25:51: Da ist dann halt die Lust auf neue Schuhe vielleicht so oder auch auf Wahlkonsum nicht da.

00:25:58: Und dann, ich glaube das viel auch ein Mentalitätsproblem ist was wir Deutschen haben.

00:26:02: also das sind so viele Menschen die wirklich auch genug Geld haben aber die einfach trotzdem oh Gott alles schrecklich ja und es ist wirklich ganz schlimm.

00:26:14: Das ist wirklich traurig auch weil wenn man sieht im Ausland also unserem europäischen Ausland geht's ja auch nicht anders.

00:26:19: also aber die haben einfach ein anderes Mentalität.

00:26:22: thema

00:26:22: Ja,

00:26:25: da ist...

00:26:28: Da ist fast dran.

00:26:29: Das ist schön gesagt.

00:26:32: Aber es macht halt ja genau das Leben auch in deiner Branche nicht unbedingt einfacher plus natürlich so Themen vom Handel.

00:26:39: Dann gab's der ganze Onlinehandel irgendwie aufgekommen vor mittlerweile jetzt vor zwei Jahrzehnten.

00:26:44: also wie mittendrin ist das alles jetzt mal so stabilisiert?

00:26:47: hat sich das alles eingependelt oder wie muss man das interpretieren?

00:26:51: Nein, also ich sag mal der Onlinehandel schreibt gute Zahlen sicherlich und alles.

00:26:56: aber natürlich macht es im stationären Handel was aus.

00:27:01: Das ist ja klar!

00:27:03: Der Kunde ist eine riesen Auswahl gewöhnt.

00:27:07: Im Kinderschuhbereich finde ich das noch nicht einmal.

00:27:09: deswegen bin ich auch sehr froh dass meine Hauptfabrik eines meiner Hauptfabiakate einfach ein Kinderschufabrikat ist weil da ist eine Beratung schon eigentlich essentiell.

00:27:21: Ich sag mal, wie viele junge Eltern wissen, dass ihre Kinder zwar zwei Füße haben.

00:27:26: Aber mehr Information hat sich noch nicht so durchgesprochen und ob die breit langen Schmal was auch immer sind... Also ich glaube das ist halt schon schlauer das im Fachhandel abklären zu lassen.

00:27:38: Absolut!

00:27:39: Habe ich auch gelernt mit einer fünfjährigen Tochter also bei uns Zuhause.

00:27:42: Inside ist es hier klingelt's halt jeden Tag an der Tür und dann ist ja Amazon irgendwie da Der bringt auch alle möglichen Sachen halt immer nur Schuhe.

00:27:50: Hat der Amazon für Alfa, ich glaube noch keine zweimal gebracht in fünf und ein halb Jahren.

00:27:56: Und ich habe meine Frau am Anfang geholfen.

00:27:57: Ich

00:27:58: stelle doch einfach alles gut.

00:28:02: Es ist verrückt weil im Endeffekt gefühlt werden zehn Paar bestellt und elf wieder hingeschickt war halt nichts passt.

00:28:09: Weil klar die suchen nach man sucht nach Optik aus ja dieser ganze Text da unten steht das ist ja alles nett und schön aber den liest ja keiner.

00:28:17: Also, ob da drin steht fällt schmal aus ist nix für breite Füße.

00:28:22: Jetzt war sie weg!

00:28:24: Auf jeden Fall ich glaube das es schon ein gewisses Learning dass man vielleicht einfach doch gerade für Schuhe.

00:28:31: und ich meine ich komme jetzt aus der Branche und gefühlt auch aus der Schuhkiste.

00:28:37: Ich habe halt gelernt Matratze und Schuhen sind als A&O weil wenn dir deine Füste erstmal versaut hast dann landest du dann irgendwann bei meinem orthopädischen Produkt.

00:28:46: Ah ok Du bedienst den ganzen Life-Cycle.

00:28:52: Also da ist es schon Augen auf bei der Fabrikatauswahl, okay?

00:28:59: Sehr stark!

00:29:00: Sag mal für dich persönlich wie schafft man das über zwanzig Jahre irgendwie so erfolgreich zu sein in dem Bereich sich auch immer weiter zu motivieren.

00:29:07: was macht die Melanie irgendwie aus?

00:29:09: bist du so ein Mensch der jeden Morgen aufsteht und ruft Chaka

00:29:12: und

00:29:13: ich darf ja mit Menschen arbeiten oder wie können wir dich so einschätzen?

00:29:18: Ich glaube, ich mache mir da gar keine Gedanken drum.

00:29:25: Man kann sich ja auch nicht verstellen und das habe ich so noch nie gelernt.

00:29:31: Auch wenn mal irgendein Scheiß passiert dann geht es halt weiter.

00:29:33: Also man kann sich nicht immer nur umdrehen und gucken was hinten war.

00:29:44: Wenn es überall Scheiße ist wo man hinkommt, dann muss man halt mal vielleicht oder wenn's überall stinkt wo man hin kommt.

00:29:49: Da muss man mal gucken ob man die scheiße nicht selber am Fuß hat.

00:29:51: also... Ich glaube ich wüsste auch jetzt gar nicht warum ich so schlecht drauf sein sollte.

00:30:02: Ist doch schön das ist doch wunderbar das war noch eine super Einstellung.

00:30:05: Wahrscheinlich

00:30:05: weil ich einfach nicht zu Depressionen neige.

00:30:07: Also ich meine man solls ja nie ausschließen.

00:30:08: aber mag ja jeder nur ein Leben vordergründig mal.

00:30:13: Sollte man doch so schön verbringen, wie es nur geht?

00:30:16: Das ist das richtig!

00:30:17: Wie wichtig ist denn dir so auch persönliche Freiheit und Selbstbestimmtheit?

00:30:22: Die ist ja in dem Job irgendwie dann doch da oder natürlich schwierig aber wie hoch ist das so in deinem Wertesystem angelegt wenn ich schonmal so fragen darf?

00:30:32: Ja das ist sicherlich also... Ich war drei Jahre in meinem Leben mal angestellt aber bei einem Chef der das nicht so gehandelt hat.

00:30:39: Also da habe ich auch alle Freiheiten gehabt.

00:30:42: Da habe ich meine Zahlen geschrieben, der gab es im Budget und das habe ich dann übertroffen und dann war's egal, dann konnte ich ja auch... Dann hab' ich frei gemacht, wann ich wollte.

00:30:49: also das war dann auch nicht so durch dieses dreißig Tage Urlaubstingsbums da.

00:30:56: Ich glaube man motiviert sich ja selbst genug als Selbstständiger gleich dreimal weil ist ja mein Geld was ich da verdiene also was ich auch jedes paar mehr ist halt auch mein Geld ... muss es einfach positiv sehen, alles.

00:31:16: Dann funktioniert's auch also... Und ich red mir das auch nicht schön oder so?

00:31:19: Das hat damit nichts zu tun und es ist einfach... Lass mir meinen Tag mich versauen!

00:31:24: Okay ja sehr schön, genau so sollst du sein.

00:31:26: zur die richtige Einstellung.

00:31:28: War das auch schon... Hast du da viel von deinem Vater und Mutter?

00:31:32: Sind dir das auch so angegangen?

00:31:33: Hat man da schon Dinge mitgekriegt?

00:31:34: Mein Vater ist selbst Unternehmer.

00:31:35: Da ist also ganz viel bei mir irgendwie reingesetzt worden.

00:31:39: Glaubst du, da gibt's auch so Zusammenhänge?

00:31:42: Ich glaube schon diese Freiheiten, die meine Eltern ja auch hatten.

00:31:45: Aber es war das natürlich noch mal anders.

00:31:47: Die haben im Verhältnis viel weniger Order-Phasen gehabt oder kürzere Orderphasen und haben viel Freizeit gehabt.

00:31:57: Das ist jetzt bei mir nicht unbedingt so.

00:31:59: Da hat sich schon einiges verändert was aber für mich kein Problem ist.

00:32:05: Man hat trotzdem vom Mindset her Ich schaff das jetzt die drei Tage, wenn ich nicht Orderphase habe.

00:32:12: Da ist sowieso Chaos.

00:32:12: Aber in der Nicht-Order-Phase, in der theoretischen ... Wenn ich dann einfach drei Tage die Woche alles hinkriege, was ich zu tun habe, dann ist es auch okay.

00:32:20: Dann kann ich mir einen Freiraum schaffen für andere Dinge mal oder so.

00:32:25: Und ich glaube, dass ist die Freiheit im Kopf.

00:32:27: Ob man auch seinen Zwängen unterlegt?

00:32:29: Ich bin auch meine Orderphasen unterlegen.

00:32:31: Das können wir auch nicht aussuchen.

00:32:32: Wenn die Messe nun mal da ist, kann ich nicht sagen, ja nee, da gehe ich nicht hin!

00:32:36: Das ist ja klar, aber ich finde trotzdem im Kopf ist das was anderes.

00:32:41: Ja und ich meine dass das eint dich hier auch mit allen anderen irgendwie es gibt ja ein Grund warum so viele Menschen diesen diesen Beruf auch Handelsvertreter oder Industrievertretung irgendwie betreiben und das oftmals ist dieses Thema eben Selbstbestimmtheit innere Freiheit.

00:32:53: Ich möchte halt gestalten für mich auch eben da sind wir ganz ganz spannend So zu sehen auch noch

00:32:58: so keine unsinnigen tätigkeiten tun.

00:33:01: also wie soll ich fragen.

00:33:02: Also um Gottes Willen vielleicht denkt sich ja irgendein Controller dabei die Liste diese Woche von A bis Z und die nächste Woche von eins nach drei und die übernächste Woche von z nach a zu machen, also das ist halt... Ich schreibe sämtliche Berichte die Sinn machen ... um auch dem Unternehmen zu helfen.

00:33:21: Und natürlich, wenn du ein Problem hast beim Kunden oder irgendwas ganz besonders toll gelaufen ist,... ... dann gibt's natürlich auch einen kleinen Bericht... ... oder im Telefonat oder was auch immer.

00:33:30: Das ist ja normal!

00:33:31: Also das gehört ja zu meinem Job.

00:33:33: aber dass ich mich jetzt da hinsetze und unsinniges tue weil was ja eh schon bekannt ist.... ...oder was dann in Nirvana versinkt irgendwo wo es gar keiner auswertet?

00:33:46: Das würde mich jetzt dertheorisch total stressen, also ehrlich weil weiß ich nicht.

00:33:51: Ich tue auch in meinem Umfeld also sage ich mal keine unsinnigen Tätigkeiten.

00:33:55: Also das hat alles irgendein Sinn was ich da tue und mir macht arbeiten Spaß also

00:34:01: daran

00:34:01: dass ich dann an daheim sitze und mir die Nägel lackiere.

00:34:05: oder

00:34:08: Sehr schön, du.

00:34:09: Eine Sache ist mir aus unserem Vorgespräch noch so im Kopf geblieben.

00:34:12: Da gab es eigentlich eine Story da haben wir auch so über Fabrikate, über dein Portfolio und so gesprochen.

00:34:16: Und da gehört ja auch mal dazu ein Partner mal in die Insolvenz gegangen das war durchaus auch irgendwie ein wichtiger Partner.

00:34:25: Aber daraus eben neue Eigentümerstruktur irgendwie sowas ist da entstanden.

00:34:28: aber da ist ja was dann passiert bei dir auch?

00:34:33: Ja ich sag mal man hat natürlich Man rechnet natürlich nicht eigentlich weiß man es, dass jeden Tag theoretisch was passieren kann.

00:34:39: Ich meine das wissen wir alle, dass nichts in Stein gemeißelt ist.

00:34:42: mehr heute.

00:34:43: aber das war bei dem Fabrikad oder bei dem Hersteller nicht absehbar weil die Zahlen bei dem eigentlich immer sehr gut waren also nicht nur meine Zahlen sondern allgemein.

00:34:53: und da wurde halt sage ich mal da ist dann intern irgendwelche Dinge gelaufen die das ganze dann beschleunigt haben der musste dann in die Insolvenz.

00:35:02: Natürlich, da kriegst du natürlich erst mal einen Schock und bist fertig weil dir deine Kohle einfach nicht mehr kriegste.

00:35:07: Weil das Handelsvertreter kommt halt an aller, aller letzter Stelle.

00:35:10: Also da musst du dich dann verabschieden von deiner Provision.

00:35:15: Das ist einfach so.

00:35:18: Und da war lange nicht klar was dann passiert.

00:35:20: und dann kam aber Gott sei Dank ein wirklich top Wunschpartner sozusagen gefühlt der es übernommen hat und der auch dann mich übernommen hat, weil das ist ja dann auch nicht gleich nur, weil es jetzt irgend einer übernimmt heißt ja noch lange nicht dass sie dich behalten wollen.

00:35:35: Und da habe ich jetzt Glück gehabt.

00:35:36: oder ja, dass sich die einzige quasi Vertretung, die dann da übernomen wurde und eben auch die Kollektion wurde übernommt also die Koalitionsgestalterin und Gott sei Dank, um auch die DNA von dem Fabrikat beizubehalten.

00:35:50: und ja, das war wirklich also Glück im Unglück sag' ich mal.

00:35:55: aber es ist natürlich schon man weiß halt wie schnell's gehen kann.

00:35:59: Ja, deswegen ist noch wichtig.

00:36:00: Und es gab glaube ich eine ganze Menge Kundenzuspruch die dann auch gesagt haben mit der Melanie wollen wir weiter.

00:36:07: aber ich glaub das ist ja so der größte Ritterschlag eigentlich den es geben kann oder nicht?

00:36:12: Absolut.

00:36:13: also natürlich das ist ein Kompliment und ich sage das ist eben auch dieser Grad an Therapie.

00:36:20: noch Schüler war oder Schülerin war, da war ich jetzt... Ich war selbstbewusst in meinem Kreis halt.

00:36:25: In meinem engsten Kreis und natürlich also noch nie auf den Mund gefallen und so.

00:36:29: aber so im sage ich mal mit Fremden war ich nicht sonderlich irgendwie gleichso offen oder irgendwie sondern hab versucht erstmal Das ist da los und erst mal abchecken, was die Lage ist.

00:36:43: Und das hat mich ja ... Ja, es hat mich therapiert dieser Job weil du verkaufst halt nichts wenn du die Klappe hältst und darum stehst.

00:36:50: also das war einfach und dann kriegst du das positive Feedback Weil du dir halt Gedanken machst vielleicht warum Du den Schuh nur in den Größen verkaufs oder wie?

00:36:59: Was ist es nicht besonderes eigentlich aber scheinbar dann doch so besonders weiß vielleicht auch nicht alle machen Einfach so eine empathische Bindung zu seinen Kunden zu haben und es ist schon zu vielen, also wirklich vielen mit denen du so lange arbeitest.

00:37:17: Es gibt einem natürlich auch was.

00:37:19: Und wenn die dann sagen ja sie müssen das oder die muss das weitermachen, geben Sie der das wieder und seien sie nicht doof?

00:37:25: Dann ist das natürlich wie eine Art dritter Schlag und auch ne Bestätigung dass es jetzt nicht alles verkehrt ist was man macht.

00:37:31: Das ist wunderbar kann ich mir sehr gut vorstellen aus einer der Einstellungen da irgendwie ... da reinzugehen, obwohl die ganze Branche ist irgendwie schwierig.

00:37:39: Der Handel hat immer Probleme und die Frequenz.

00:37:41: Irgendwie online-Handel haben wir darüber gesprochen.

00:37:43: aber du hast gesagt dass wenn das Portfolio irgendwie da ist... Wenn ich menschlich vernünftig rüber komme mit dem richtigen Mindset auch, den wieder rangehe und positiv irgendwie dann funktioniert das Ganze natürlich ja auch ne?

00:37:53: Dann kann man damit auch richtig viel Spaß und auch Erfolg haben.

00:37:57: also bist du das beste Beispiel!

00:38:00: Naja und Spaß ist ja mal, also das A und O. Also ich sag' man natürlich is der finanzielle... Keiner macht's umsonst!

00:38:05: Zum Spaß arbeitet hier niemand.

00:38:06: aber ich finde so wenn du keinen Spaß mehr an deinen Job hast dann bist du da auch verkehrt.

00:38:11: Also dann weiß ich nicht, dann such was anderes.

00:38:15: Es gibt ja so viele Berufe die man vielleicht dann oder wenn ich keinen Bock auf Menschen habe dann ist es halt definitiv der verkehrte Job.

00:38:23: Oder wenn ich ein Bock auf Autofahren habe.

00:38:26: Das ist vielleicht auch ein Problem irgendwie, da kann man auch irgendwie anders zum Kunden entkommen.

00:38:30: aber ja mit Lust auf Menschen und auf Beziehungen ist schon wichtig.

00:38:33: Also ich höre ja auch immer euren Podcasts.

00:38:36: Ja gut, gibt es das so?

00:38:38: Genau, wenn dann im Zug also das bei mir jetzt schwierig, also mit teilweise zehn Koffern...

00:38:46: Die bekommt so eine Bahn auch mit!

00:38:48: Was

00:38:48: geht?!

00:38:49: Aber bis ich die eingeladen habe, ist der schon weg.

00:38:51: Also das ist

00:38:52: ein Problem.

00:38:53: Alles gut!

00:38:53: Die Diskussion haben wir auch immer wieder und es ist auch total verständlich auch wenn er liebe David das immer mal so reinbringt oder gibt da noch ein paar mehr Leute.

00:39:00: aber es muss ja auch immer zum eigenen Geschäft zur Kundenstruktur, geografischen Struktur alles irgendwie passen.

00:39:06: Ja also... Da

00:39:07: uns ist das ja mit dem Showroom wirklich sehr etabliert.

00:39:09: Genau.

00:39:10: Dadurch erleichtert das natürlich schon vieles.

00:39:13: Ja, wunderbar.

00:39:15: Liebe Melanie!

00:39:16: Vielen vielen Dank.

00:39:17: Sehr sehr aufschlussreich.

00:39:18: Ich habe ja viel gelernt.

00:39:19: über neue Fabrikate kann mir natürlich auch einiges mit den Kinderschuhen habe ich jetzt noch besser irgendwie verstanden und wir werden weiter nicht bestellen.

00:39:27: da gehe ich mal ganz drückwann aus.

00:39:29: Muss man nicht bei Zalando wobei es gibt ja auch Kinderschuh.

00:39:31: Gibt's auch bei Zalando die mit Elsa und irgendwie sowas?

00:39:36: Da gibt schon einiges.

00:39:38: Ein Traum.

00:39:40: Wunderbar.

00:39:41: Und hat sich das weh getan?

00:39:42: eigentlich?

00:39:43: Nee,

00:39:46: ging.

00:39:46: Ging?

00:39:46: Ging!

00:39:47: Aber ich habe ja gehört vielleicht drehen wir das Spiel ja auch mal irgendwann einmal um.

00:39:50: perspektivisch ohne jetzt zu viel irgendwie zu verraten könnte ja vielleicht auch mal so sein.

00:39:56: Das wäre mein Traum.

00:39:57: Das war das Thema Podcast mal ein bisschen vertiefen.

00:40:00: Schauen wir mal die Order-Saison ist vorbei d.h.

00:40:03: du gehst jetzt in den Winter.

00:40:05: was liegt irgendwie an?

00:40:06: geht es jetzt dann im Urlaub?

00:40:07: oder wie genießt man denn auch so ein bisschen die Zeit?

00:40:09: wie kommt man da so ein bissel runter?

00:40:11: Ich versuche vielleicht schon nochmal mit der Familie eine Woche irgendwie wegzukommen, aber viel länger ist eigentlich fast nicht drin.

00:40:18: Also das Schönste ist dann über Weihnachten weil da will ich ja keiner hören weder irgendein Produzent oder so noch ein Kunde.

00:40:24: Das ist dann eigentlich so eine entspannte Basis wo man wirklich mal auch Zeit für die Familie und so hat und einfach auch mal nichts tut.

00:40:32: Ja, das ist doch wunderbar.

00:40:33: Liebe Männer nicht viel.

00:40:34: vielen Dank für dieses tolle offene Gespräch hat mir richtig viel Spaß gemacht und ganz liebe Grüße in den Süden wobei von Hamburg es ja alles Süden wie man immer so schön sagt.

00:40:44: ich bin trotzdem trotzdem besser.

00:40:45: auch schon in dem Sinne mein Lieber.

00:40:48: in Hamburg sagt man tschüss bitte bis dann ciao.

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